Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Kreishaus: Neuer Anbau wird an der Böschung des Peiner Schlossbergs errichtet

Kreis Peine Kreishaus: Neuer Anbau wird an der Böschung des Peiner Schlossbergs errichtet

Kreis Peine. Nun ist es heraus: Der Anbau des Kreishauses soll an der Böschung des Schlossbergs zum Landkreisparkplatz errichtet werden und zwei Verbindungen zum alten Gebäude bekommen. Die neuen Pläne stellte Kreisbaurat Wolfgang Gemba mit seinem Team gestern vor. Im Januar 2011 hatte ein Schwelbrand das alte Gebäude so stark verrußt, dass es nicht mehr genutzt werden konnte (PAZ berichtete).

Voriger Artikel
Probelauf für das Europaschützenfest 2015: Plenarversammlung an diesem Wochenende
Nächster Artikel
„Offene Ateliers im Peiner Land“: Erste Sponsoren haben sich gefunden

Wolfgang Gemba, Michael Schrader und Henrik Kühn werfen einen Blick auf die Neubau-Pläne. Im Hintergrund soll das neue Gebäude an der Böschung des Schlossbergs entstehen.

Quelle: pif

Der zunächst geplante Neubau mit 66 Arbeitsplätzen soll nun nicht an der Stelle des alten Gebäudes errichtet werden, um den neu entstandenen großzügigen Burgplatz nicht zu beeinträchtigen. Die Kosten für den Bau klettern daher wohl auf knapp vier Millionen Euro.

„Schon während des Abbruchs ist uns aufgefallen, wie großzügig der Burgplatz wirkt - und auch das neu entstandene Ensemble mit dem Grundbuchamt, dem Hauptgebäude des Amtsgerichts und dem alten Gefängnis ist beeindruckend“, sagte Gemba. Er machte aber auch deutlich, dass die Notwendigkeit eines Neubaus weiter gegeben sei.

„Wir haben 42 Container, in denen Mitarbeiter der Kreisverwaltung arbeiten“, ergänzte Michael Schrader, Leiter des Immobilienwirtschaftsbetriebes. Die seien eigentlich nur jeweils für zwei Jahre genehmigt, jüngst hat der Landkreis einen Antrag zur Verlängerung der Genehmigung gestellt.

Die Kreisverwaltung hat nun die Architekten Thomas Wenzig und Christoph Gondesen aus Braunschweig beauftragt, die bisherigen Entwürfe entsprechend zu überarbeiten. „Wir haben es um fast 90 Grad zum ursprünglichen Entwurf gedreht“, sagte Wenzig. Zwischen dem Altbau und dem Neubau soll ein kleiner Innenhof entstehen.

Entscheidende Neuerungen: Der geplante Neubau wird um ein Stockwerk reduziert - und wird trotzdem 65 Arbeitsplätze fassen. Denn in den eingeschossigen Verbindungen zum alten Kreishaus wird der Raum kompensiert. Geplant ist auch ein großzügiges Foyer an der Straße Am Schlosswall, der den Marktplatz mit der Burgstraße vorbei am Kreishaus verbindet.

Gemba stellte das Projekt mit seinem Team gestern auch der Politik im Kreistag vor. Einen verlässlichen Zeitplan für den Neubau gibt es derzeit noch nicht. Denn es sind noch einige Verhandlungen nötig. So muss auch die Stadt erneut eingebunden werden. Denn mit Bezug auf den Burgplatz sind auch städtebauliche Fragen betroffen. Gemba und Schrader hoffen, dass die Stadt und das Land als Eigentümer der Grundstücke dort nun investieren, um den Platz aufzuwerten. Zurzeit wird er als Parkplatz genutzt.

Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung