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Kreishaus-Bau: Skepsis bei Kaufleuten und Wirten

Peine Kreishaus-Bau: Skepsis bei Kaufleuten und Wirten

Peine. Mit großer Skepsis stehen die Kaufleute der City-Gemeinschaft und die Wirte des Dehoga in Peine den Neubau-Plänen des Landkreises gegenüber.

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Ole Siegel (l.) und Torsten Kowohl sind gegen die Pläne des Landkreises, das zweite Kreishaus an der Feuerwehr zu bauen.

Quelle: Thorsten Pifan

Denn der Kreis will für 13,5 Millionen Euro ein zweites Kreishaus auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) an der Werner-Nordmeyer-Straße errichten (PAZ berichtete). Die Befürchtung: Der Innenstadt geht entscheidend Kaufkraft verloren. „Von uns Händlern wird gefordert, wir sollten die Innenstadt beleben und nicht auf die grüne Wiese gehen“, sagte Ole Siegel, Vorsitzender der City-Gemeinschaft, „nun werden die Weichen gestellt, für Jahrzehnte Tatsachen zu schaffen, indem 160 Arbeitsplätze von der öffentlichen Hand auf der grünen Wiese eingerichtet werden. Damit geht der Innenstadt entscheidend Kaufkraft und Kundenfrequenz verloren.“

Torsten Kowohl, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, ergänzte: „Und das betrifft nicht nur die Kaufleute, sondern auch die Gastronomie in der Innenstadt.“ Wenn der Landkreis 13,5 Millionen Euro in die Hand nehme, müsse geprüft werden, ob der Neubau nicht auch im Lindenquartier umgesetzt werden könne, etwa durch einen Umbau des ehemaligen Hertie-Geländes. So könnten Besucher und Mitarbeiter die Parkplätze des Parkdecks nutzen. Beide empfehlen zudem eine Kombination von Verwaltung und Handel. Das Argument, dass an der FTZ eine Umsetzung schneller erfolgen könne, als an anderen potenziellen Standorten, zählt für Siegel nicht: „Stadt- und Landkreis-Verwaltung müssen sich endlich zusammenraufen, um hier zum Wohle Peines zu handeln“, sagte er. Wenn der Kreis im Lindenquartier investiere, habe die Stadt einen solventen Partner, was nicht zu unterschätzen sei. So sollte laut Siegel geprüft werden, ob der Kreis das Gelände nicht vielleicht in Erbpacht übernehmen könne. Siegels Stellvertreter Ulrich Ginsburg ergänzte: „Es kann nicht sein, dass sich Stadt und Landkreis sich nicht einigen und letztlich die Innenstadt darunter leidet.“ Kowohl forderte zudem, weitere Alternativen für einen Kreishaus-Neubau zu prüfen. Das seien zum Beispiel die Gelände der beiden ehemaligen Mälzereien.

pif

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