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Kreishaus-Anbau steht auf der Kippe: Politik soll über neuen Standort beraten

Kreis Peine Kreishaus-Anbau steht auf der Kippe: Politik soll über neuen Standort beraten

Kreis Peine. Überraschende Wende: Der umstrittene Kreishaus-Anbau auf dem Schlossberg für rund 3,6 Millionen Euro könnte ins Wanken geraten - zumindest, was den Standort angeht. Das sagte gestern Landrat Franz Einhaus (SPD) bei einem Ortstermin vor dem Kreishaus-Gebäude.

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Blick aus dem Kreishaus auf den Burgplatz. Am Mittwoch wurde dort Rollrasen ausgelegt.

Quelle: pif

Einhaus verwies auf das tolle Ensemble rund um den Burgplatz, das sich nach dem Abriss des alten Gebäudes samt Sitzungssaal (PAZ berichtete) ergeben hat.

„Der Burgplatz hat deutlich an Qualität gewonnen“, sagte auch Kreisbaurat Wolfgang Gemba, das habe er selbst gesehen, als die Baustelle abgebaut wurde, es habe sich aber auch aus vielen Gesprächen mit Bürgern und Kollegen ergeben.

„Entsprechend müssen wir jetzt überlegen, welche alternativen Standorte es für den Neubau gibt“, sagte Gemba. Denn nur weil die Lage des neuen Gebäudes inzwischen in Frage gestellt werde, gelte das nicht für das Projekt an sich. Welchen Standort er dabei konkret im Auge hat, wollte er gestern noch nicht verraten.

Fest stehe, dass der Neubau in der Nähe des Haupteingangs entstehen soll. Überlegungen vom Kreisheimatbundvorsitzenden Dr. Ralf Holländer, der vorgeschlagen hatte, die zusätzlichen Büros und Sitzungsräume auf dem heutigen Landkreis-Parkplatz als Anbau an die Kantine zu erstellen, hält Gemba für schwer umsetzbar. „Wir haben dort sehr morastigen Boden. Das haben wir schon einmal untersuchen lassen“, sagte er.

Deshalb sei es notwendig eine aufwendige Gründung zu machen. „Das treibt die Baukosten aber erheblich in die Höhe“, sagte Gemba. Aus seiner Sicht sei der Standort dort deshalb keine Alternative, die wirklich praktikabel ist.

Auch Kreissprecher Henrik Kühn bestätigte die Überlegungen und die Suche nach einer alternativen Lage. „Zunächst wird sich in Kürze ein eigens für dieses Projekt eingerichteter baubegleitender Ausschuss mit eventuellen örtlichen Alternativen zur Gebäudelage beschäftigen“, sagte er.

Von Thorsten Pifan

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