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Kreishaus-Anbau soll Mitte 2016 stehen

Kreis Peine Kreishaus-Anbau soll Mitte 2016 stehen

Kreis Peine. Mitte 2016 soll der neue Kreishaus-Anbau für rund vier Millionen Euro auf dem Peiner Schlossberg fertig gestellt werden. Aktuell arbeitet die Kreisverwaltung am Bauantrag.

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Die Grafik zeigt den Amthof von oben. Auch der Kreishaus-Anbau ist schon dargestellt.

Quelle: A

„Wir hoffen, im Frühjahr dann die Baugenehmigung von der Stadt Peine vorliegen zu haben“, sagte Kreis-Sprecher Henrik Kühn. Der Neubau war notwendig geworden, nachdem das alte Gebäude bei einem Brandanschlag schwer beschädigt worden ist (PAZ berichtete).

„Sobald die Baugenehmigung vorliegt, werden wir das Ausschreibungverfahren anschieben“, sagte Kühn. Bis dann die ersten Baumaschinen anrücken, dürfte es Herbst geworden sein. „Sollte nichts dazwischen kommen, können wir bei einem optimalen Ablauf des Verfahrens mit der Fertigstellung Mitte 2016 rechnen“, sagte Kühn.

Das alte Gebäude aus dem Jahr 1954 wurde im Frühjahr abgerissen. Im Anschluss daran gab es eine kurze Debatte, weil der neue Anblick des Burgplatzes ganz andere Perspektiven ermöglichte und das Gebäude-Ensemble von Amtsgericht, Grundbuchamt und ehemaligem Kreishaus sowie dem aktuellen Kreishaus rund um den Amthof ganz anders zur Geltung kam.

Schnell entstand daher die Idee, den neuen Funktionsbau mit etwa 65 Arbeitsplätzen und einem Konferenzraum nicht mehr auf dem Schlossberg zu errichten, sondern stattdessen einen Bauplatz an der Böschung des Hügels zu nutzen.

Zwischen dem Altbau und dem Neubau soll ein kleiner Innenhof entstehen. Geplant ist auch ein großzügiges Foyer an der Straße „Am Schlosswall“, das den Marktplatz mit der Burgstraße vorbei am Kreishaus-Eingang verbindet.

Der Neubau war lange in die Kritik geraten und sogar das Land hatte sich letztlich mit der Frage beschäftigt, ob die Peiner tatsächlichen einen Anbau an die bestehende Verwaltung benötigen - vor allem mit Blick auf die laufenden Fusionsverhandlungen mit dem Landkreis Hildesheim. Das Land hatte das Vorgehen des Landkreises allerdings bestätigt.

Zuletzt hatte die CDU-Kreistagsfraktion in ihren Anträgen zum aktuellen Haushalt gefordert, die Pläne vorerst auf Eis zu legen, bis über eine mögliche Fusion entschieden ist. Mit den frei werdenden Geldern solle stattdessen der Straßenbau finanziert werden.

Von Thorsten Pifan

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