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Kreishaus-Anbau: Abriss im Januar, Neubau soll im Herbst 2014 starten

Kreis Peine Kreishaus-Anbau: Abriss im Januar, Neubau soll im Herbst 2014 starten

Kreis Peine. Der Neubau des Kreishaus-Nebengebäudes rückt näher: Am 6. Januar 2014 sollen die Vorbereitungen für den Abriss der alten, bei einem Brand kontaminierten Bausubstanz (siehe Info) starten.

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Kreisbaurat Wolfgang Gemba vor dem alten Kreishaus-Nebengebäude.

Quelle: pif

„Der Auftrag für den Abriss ist erteilt“, bestätigte Kreisbaurat Wolfgang Gemba der PAZ gut gelaunt. Denn die Kosten für das Projekt liegen mit rund 160 000 Euro rund zehn Prozent unter den geschätzten Kosten. Im ersten Schritt werde das Gebäude dekontaminiert. „Das geht so weit, dass auch durch den Brand belastete Wandverkleidungen entsorgt werden“, sagte Gemba. Anschließend werde noch ein Gutachten erstellt, um die Unbedenklichkeit der restlichen Bausubstanz mit einem Zertifikat zu gewährleisten. „Dieses Material kann dann recycelt werden.“

Bis Ende Januar, Anfang Februar soll das zurzeit bunt bemalte Nebengebäude dann weichen: Geplant ist, den Keller zu verfüllen und anschließend mit Rollrasen zu überdecken. Eingriffe in den historischen Untergrund auf dem Peiner Schlossberg, wo mit der Burg einst die Keimzelle der Stadt Peine lag, ist nicht geplant.

„Es werden sich vom Amthof aber ganz andere Ansichten ergeben“, sagte Gemba. Das Gebäude-Ensemble rund um den Amthof wird dann zumindest im Sommer 2014 unverschlossen bleiben und vom alten Kreishaus an der Böschung des Schlossberges begrenzt.

„Parallel zum Abriss werden wir den Bauantrag für das neue Kreishaus-Nebengebäude stellen“, erklärte Gemba. Dort soll für 3,6 Millionen Euro ein neues Gebäude entstehen, das neben einem Multifunktionsraum für Konferenzen, Besprechungen und Sitzungen des Kreistages auch 66 Arbeitsplätze fassen soll. Die Büros - weitestgehend in Containern - sind zurzeit über die ganze Stadt verteilt.

Gemba geht davon aus, dass die Genehmigung des Bauantrages einige Wochen in Anspruch nehmen wird. „Es gibt noch Klärungsbedarf mit dem Denkmalschutz“, sagte er, zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Lücke im Ensemble rund um den Amthof ab Herbst 2014 wieder geschlossen wird. Gespräche werde es auch noch zum Farbton des Dachs des Neubaus geben. Die Alternativen sehen derzeit die Töne Sandstein und Ziegelrot vor.

Von Thorsten Pifan

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