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Kreiselternrat fordert: „Schulbezirke auflösen“

Kreis Peine Kreiselternrat fordert: „Schulbezirke auflösen“

Kreis Peine. Wie geht es mit der Entwicklung der Schulen des Peiner Landkreises weiter? Diese Frage stellt sich der Kreiselternrat und hat deswegen die Kreispolitiker dazu befragt (PAZ berichtete).

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v.l. Renate Herkner, Kevin Junge, Marc-Alexander Becker, Christiane Borchert-Edeler, Katja Jürgenson

Vorsitzender Marc Becker sagte: „Wir bedanken uns bei den Kandidaten für die Beantwortung unserer Fragen. Alle sind sich darin einig, dass es keinen Schulentwicklungsplan gibt. Dabei bleiben noch einige Punkte offen, die wir aus unserer Sicht aufgreifen möchten.“

• Der erste Punkt sei das Verteilungs- und Integrationskonzept für Flüchtlingskinder. Becker fragt: „Wie werden die Kinder aus den Sprachlernklassen danach weiter beschult, beziehungsweise den Schulformen zugeteilt? Wer entscheidet darüber, und wer wirkt dabei mit? Welche Hilfen und Maßnahmen erhalten die aufnehmenden Schulen?“

• Der zweite Punkt sei die Erhaltung der Vielfalt der Schullandschaft. Der Kreiselternrat möchte sich dafür einsetzen, dass sowohl Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Förderschulen, Integrierte Gesamtschulen und Oberschulen erhalten bleiben. Man wünsche sich, dass mindestens eine Schule jeder dieser Schulformen im Kreis Peine angeboten werden sollte.

Die Schulen gleicher Schulformen sollten sich durch das Angebot unterschiedliche Profile/Ausrichtungen unterscheiden. Dadurch würde ein gesunder Wettbewerb zwischen den Schulen entstehen. „Um dann allen Schülern des Landkreises Peine den Besuch unterschiedlich ausgerichteter Schulen zu ermöglichen, müssen die Schulbezirke aufgelöst werden. Die Problematik der Schülerbeförderung darf nicht als Ausrede missbraucht werden. Vielmehr ergibt sich daraus die Anforderung, die Schülerbeförderung endlich komplett zu überarbeiten“, so Becker.

• Der dritte Punkt sei die Erhaltung aller Schulstandorte. Hierfür müssten noch unter Berücksichtigung des Elternwillens ganzheitliche Konzepte entwickelt werden. Eine Möglichkeit wäre die Veränderung der Schulformen an den Schulstandorten und der daraus resultierenden möglichen Stärkung der Standorte. Der Peiner Kreiselternrat wünscht sich „eine frühzeitige Beteiligung bei der gemeinsamen Erarbeitung eines ganzheitlichen Konzeptes, das in der Zukunft umgesetzt wird“.

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