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Kreisbrandmeister zum Hochwasser-Einsatz: Großer Dank an die 235 Peiner Helfer

Magdeburg Kreisbrandmeister zum Hochwasser-Einsatz: Großer Dank an die 235 Peiner Helfer

Peine/Magdeburg. Glücklich heimgekehrt aus dem Elbe-Hochwassergebiet Magdeburg sind gestern Nacht um 1 Uhr die 117 Peiner Helfer der Feuerwehr-Kreisbereitschaft West - das sind die Wehren Peine, Hohenhameln, Ilsede, Lahstedt und Lengede. Sie hatten am Montag 118 Mitglieder der Kreisbereitschaft Ost - Edemissen, Vechelde und Wendeburg - abgelöst, die am letzten Freitag alarmiert worden waren (PAZ berichtete).

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Die Peiner Helfer in Magdeburg.

Quelle: Feuerwehr

Die 235 Peiner sicherten unter anderem Deiche mit Sandsäcken und legten eine wichtige Bahnschiene im Industriegebiet Rothensee wieder trocken. Tausende Helfer waren in Magdeburg im Einsatz.

Kreisbrandmeister Lothar Gödecke betont: „Das war ein tolle Leistung unserer Leute, und ich habe allen bereits eine Dankes-Mail geschickt. Es ist bemerkenswert, dass trotz aller Entbehrungen so viele Helfer in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts dabei waren und sich solidarisch gezeigt haben.“ Es werde in Kürze auch ein Treffen der Zugführer mit Landrat Franz Einhaus (SPD) geben, der auch noch einmal offiziell seinen Dank aussprechen möchte.

Dabei musste die Peiner Kreisbereitschaft Ost ab Freitag kräftig Wasser abpumpen, Schläuche verlegen und mit Sandsäcken ein wichtiges Umspannwerk in der Nähe des Börde-Parks vor den Fluten schützen. „So konnten wir dort einen großen Schaden abwenden, denn das Umspannwerk sorgt für 50 Prozent des Stroms in Magdeburg“, so Gödecke.

Die Kreisbereitschaft West war danach im Industriegebiet Rothensee tätig, das auch von den Wassermassen bedroht wurde, und legte dort ein Bahngleis trocken, das zum Energiekonzern Enercon führt. Außerdem sicherte man weiter den mit Sandsäcken erbauten Deich. Für Anspannung hatte die zuletzt schlechte Verpflegungs-Situation bei den Peinern gesorgt. Doch Gödecke wirbt um Veständnis: „Bei so einem großen Hochwasser-Einsatz mit Tausenden Helfern ist es schlichtweg unmöglich, immer für rechtzeitiges und ausreichendes Essen zu sorgen“.

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