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Kreis plant Senioren-Zentrum im Winkel

Peine Kreis plant Senioren-Zentrum im Winkel

Der Landkreis rüstet für die Senioren auf: Im Peiner Winkel soll die Altenbegegnungstätte und die Sozialstation der Wohlfahrtsverbände durch ein Senioren-Servicebüro und einen Pflegestützpunkt ergänzt werden. Trotz leerer Kassen will der Landkreis dafür jährlich 42 000 Euro investieren – allein für den Pflegestützpunkt.

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Der Landkreis Peine plant, im Winkel ein Senioren-Servicebüro und einen Pflegestützpunkt einzurichten.

Quelle: pif

Kreis Peine . Der Landkreis rüstet für die Senioren auf: Im Peiner Winkel soll die Altenbegegnungstätte und die Sozialstation der Wohlfahrtsverbände durch ein Senioren-Servicebüro und einen Pflegestützpunkt ergänzt werden. Trotz leerer Kassen will der Landkreis dafür jährlich 42 000 Euro investieren – allein für den Pflegestützpunkt.

Das Senioren-Servicebüro sollen die Wohlfahrtsverbände unterhalten und dort zum Beispiel Wohnberatung anbieten. Bereits im vergangenen Jahr hatte es eine Initiative gegeben, solch ein Büro einzurichten. Diese war jedoch gescheitert, weil es gleich mehrere Anträge aus dem Peiner Land gegeben hatte.

Laut Kreisverwaltung war diese Uneinigkeit in Hannover nicht gut angekommen. Dort wird über die Förderung entschieden. Diesmal wollen die Verbände an einem Strang ziehen. Geld für die Einrichtung eines Senioren-Servicebüro kommt vom Land.

Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann ist zuversichtlich, dass das Peiner Land in diesem Jahr den Zuschlag erhalten wird. Der Antrag, inklusive einer Stellungnahme des Landkreises, muss Ende März in Hannover vorliegen. Das Büro könnte dann Ende des Jahres eröffnet werden.

Für Anfang 2011 plant der Landkreis zudem einen Pflegestützpunkt. Dort können sich Betroffene und Angehörige informieren und bekommen Tipps und Ratschläge. „Entscheidungen über Pflege und Pflegestufen werden dort aber nicht getroffen“, sagt Buhmann. Die Kosten für den Stützpunkt teilen sich die Pflege- und Krankenkassen sowie der Landkreis Peine. Insgesamt kostet solch ein Projekt 76000 Euro pro Jahr.

Aufgabe des Pflegestützpunktes soll es sein, unabhängig über mögliche Sozialleistungen zu beraten. Auch eine Wohnberatung soll dort angegliedert werden. Aufgrund der unabhängigen Beratung soll allein der Landkreis den Stützpunkt betreiben. Buhmann hält es nicht für gut, wenn sich auch die Wohlfahrtsverbände beteiligen. Eine entsprechende Anfrage hatte Eva Schlaugat (SPD) im Kreisausschuss für Frauen, Arbeit und Soziales gestellt. Schlaugat ist ehemalige Geschäftsführerin des Paritätischen in Peine.

Thorsten Pifan

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