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Kreis erwartet 90 minderjährige Flüchtlinge

Peine Kreis erwartet 90 minderjährige Flüchtlinge

Kreis Peine. Im Flüchtlingsstrom erreichen auch immer wieder Kinder und Jugendliche das Peiner Land, die ohne Begleitung von Angehörigen unterwegs sind und somit in die Obhut des Jugendamtes genommen werden müssen.

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Das Jugendamt ist für die Betreuung minderjähriger Flüchtlinge ohne Angehörige zuständig.

Quelle: Armin Weigel

Zum Ende vergangenen Jahres waren es 101, in diesem Jahr werden rund 90 weitere erwartet.

Für die Betreuung der jungen Flüchtlinge und auch von Kindern in Flüchtlingsfamilien sollen beim Landkreis drei weitere Sozialarbeiterstellen geschaffen werden. Das empfahlen gestern Abend die Mitglieder des Jugendhilfe-Ausschuss des Landkreises.

Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann hatte zudem erläutert, dass die Minderjährigen ohne Angehörige bisher meist in Gastfamilien untergebracht sind. Der Kreis hatte im vergangenen dazu aufgerufen, dass sich Familien melden sollen. Ein Großteil der Betreuung wird vom Peiner Betreuungsverein geleistet, der die Familien und deren Gäste begleitet.

Angesichts der zu erwartenden weiteren jungen Flüchtlinge dürften die freien Plätze in Gastfamilien in 2016 nicht ausreichen, sagte Dr. Buhmann. Die Kreisverwaltung prüfe deshalb zurzeit, ob sie geeignete Gebäude oder Wohnungen anmieten kann, die sich für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen eignen. Dabei sei auch die Zusammenarbeit mit freien Trägern nicht ausgeschlossen.

Zudem sprach sich der Ausschuss für die Einrichtung einer gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle mit dem Landkreis Hildesheim im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit aus. Zurzeit gibt es in Peine eine halbe Stelle für die Vermittlung von Adoptionen.

Künftig wird die Aufgabe aus Hildesheim auch für Peine mit erledigt. Dort gibt es zurzeit 1,5 Stellen, die auf zwei Stellen aufgestockt werden sollen. Der Landkreis Peine beteiligt sich dann an den Personalkosten.

Buhmann betonte, dass der Landkreis Peine zuvor auch Gespräche mit der Stadt Salzgitter und der Stadt Braunschweig über eine entsprechende Zusammenarbeit geführt habe. Doch in beiden Kommunen habe es letztlich kein Interesse an der Zusammenarbeit gegeben.

pif

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