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Kreis berechnet gefährliche Wege

Kreis Peine Kreis berechnet gefährliche Wege

Katy Besener ist entsetzt. Laut Computer-Programm im Kreishaus soll ihre Tochter von Stederdorf zum Ratsgymnasium über die Celler Straße fahren. Einen Radweg gibt es dort nur auf einem Teil der Strecke.

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Lilli Möller und Jacqueline Besener sollen laut Routenplaner des Landkreises auf der Celler Straße zur Schule fahren.

Quelle: pif

Peine . Lastwagen brettern vorbei. Autos geben Gas und sind gefühlt oft schneller als die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer. Die Celler Straße durch Peine ist eine der wenigen vierspurigen Strecken – und wird auch gern als Rennbahn genutzt. Ist Stau auf der Autobahn, dient die Trasse als Umleitung. Einen Radweg gibt es zwischen Aral-Tankstelle und der Firma Matten-Massel nicht.

„Diese Strecke wird für meine Tochter aber als kürzester Weg zur Schule ausgewiesen“, sagt Katy Besener und ist wütend. Denn die 12-jährige Tochter nimmt lieber einen Umweg in Kauf, als sich dem Verkehr auszusetzen.

„Wir fahren von Stederdorf bis zur Kastanienallee und biegen dort ab. Dann geht es weiter über die Sundernstraße. Dann kreuzen wir die Celler Straße Richtung Rosenhagen“, erläutert Jacqueline Besener ihren Schulweg.
Ihre Freundin Lilli nickt. Sie ist meist mit Jacqueline zusammen unterwegs. Während Jacqueline keinen Anspruch auf eine Schülerkarte hat, weil die Strecke zwischen ihrem Elternhaus und dem Ratsgymnasium nur 2,59 Kilometer beträgt, hat die 12-jährige Lilli, die ein Stück weiter Richtung Ortskern in Stederdorf wohnt, eigentlich Anspruch auf eine Karte.

„Ich nutze aber die Fahrradprämie“, sagt Lilli. Doch auch wenn sie freiwillig mit dem Rad unterwegs ist, steht für sie fest: Die Celler Straße ist keine alternative Route.
„Wir berechnen den Weg für Fußgänger“, sagt Kreis-Sprecherin Katja Schröder. „Dann werden die Schüler ja theoretisch auch durch Einbahnstraßen in die falsche Richtung geschickt“, sagt Besener. Doch Programme, die Radwege berücksichtigen, gebe es nicht, sagt Schröder.

Im Einzelfall würde der Landkreis aber gefährliche Routen überprüfen – nach Hinweisen von den Eltern.

pif

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