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Kreis Peine fehlt Geld zum Energiesparen

Kreis Peine Kreis Peine fehlt Geld zum Energiesparen

Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) wirbt für die energetische Sanierung in den Kommunen. Ein Projekt, das der Landkreis Peine bisher eifrig verfolgt hat. Doch trotz der aus Berlin angekündigten Finanzspritze in Höhe von 1,4 Milliarden Euro bis 2014 legt der Kreis seine energetische Sanierung von Gebäuden auf Eis. Es fehlt schlichtweg am Eigenkapital.

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Kreisbaurat Wolfgang Gemba vor dem Nebengebäude des Kreishauses, das abgerissen werden soll.

Quelle: pif

„Um in den Genuss der Fördermittel vom Bund für kreiseigene Gebäude zu kommen, müssen wir einen Teil aus eigener Tasche finanzieren“, sagt Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Doch dafür hat der Landkreis kein Geld. „Wir haben das gesamte Programm der energetischen Sanierung schon in diesem Jahr ausgesetzt. Auch im kommenden Jahr wird dafür kaum Geld vorhanden sein“, sagte er (siehe Hintergrund).

Die Prognose für 2013 trifft er unter Vorbehalt. Denn noch ist der Haushalt nicht diskutiert und es ist eine politische Entscheidung wofür das Geld ausgegeben wird - jedoch sei der Spielraum, sprich: das Geld, begrenzt.

Gemba hält das Programm von Ramsauer nicht für einen Königsweg: „Die Standards die dafür gefordert werden, sind sehr hoch“, sagte er. Zum Teil lohne es sich einfach nicht, ein altes Gebäude so aufzurüsten, dass es modernen Standards entspricht, weil es nicht wirtschaftlich ist.

Die Stadt wird in den kommenden Monten die Fröbelschule und die Kita in Dungelbeck energetisch sanieren, sagt Stadt-Sprecherin Karin Richter. Zuletzt wurden die Sporthalle der Eichendorffschule und die Kita Löwenzahn saniert. Einen größeren Handlungsdruck zur Sanierung gebe es bei der Stadt Peine nicht.

pif

Das sind die Energieschleudern

Der Immobilienwirtschaftsbetrieb hat seine Gebäude im aktuellen Energiebericht nach dem Sanierungsbedarf eingeordnet. Dabei zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren schon viel passiert ist, in einigen Gebäuden stehen die Zeichen aber noch auf orange oder schon auf rot. Hier die größten Energieschleudern im Landkreis:

- Schulzentrum Hohenhameln: Das Nebengebäude in der Nähe der Realschule hat einen Sanierungsbedarf zwischen 86 und 100Prozent.

- Am Schulzentrum Ilsede ist die Turnhalle dringend sanierungsbedürftig, wenn es um den Energieverbrauch geht.

- In Vechelde benötigt die Sporthalle I eine dringende Überholung.

- Auch Landrat Franz Einhaus und Kreisbaurat Wolfgang Gembe selbst sitzen in einem Gebäude (dem Altbau des Kreishauses), das einen dringenden energetischen Sanierungsbedarf hat.

- Schlechte Energiewerte gibt es auch für die Sporthalle und das Verwaltungsgebäude der Bodenstedtschule sowie das Hauptgebäude der Wilhelmschule.pif

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