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Kreis Peine: Leichtbauhallen für Flüchtlinge

Ilsede Kreis Peine: Leichtbauhallen für Flüchtlinge

Kreis Peine. Um weiteren Flüchtlingen im Peiner Land eine Unterkunft zu bieten, will der Landkreis Peine Leichtbau-Werkhallen in der Nähe der Ilseder Gebläsehalle zu errichten.

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Blick in das Foyer der Ilseder Gebläsehalle

Quelle: Archiv

Offenbar gab es auch nach mehrmaligen Aufrufen von Landrat Franz Einhaus (SPD) kurzfristig keine Alternative für die Unterbringung weiterer Menschen im Landkreis.

Der Landrat hatte in den vergangenen Tagen mehrfach dazu aufgerufen, dem Kreis geeignete Hallen anzubieten (PAZ berichtete). Die Alternativen, die dem Landkreis angeboten wurden, konnten kurzfristig nicht als Unterkünfte genutzt werden. Dafür gab es unterschiedliche Gründe. Nach Informationen der PAZ soll ein Eigentümer zu viel Geld verlangt haben. Er hatte dem Kreis eine Halle zur Miete angeboten - für rund 70.000 Euro pro Monat.

In der Ilseder Gebläsehalle stehen zurzeit 500 Plätze zur Erstaufnahme von Flüchtlingen bereit. Gestern Abend wurden weitere 139 Menschen erwartet. Davor zählten die Verantwortlichen vor Ort 324 Flüchtlinge in der Halle. Nicht alle Menschen, die in Ilsede ankommen, bleiben dort auch. Einige reisen auf eigene Faust weiter, weil sie nach Skandinavien oder zu Verwandten in anderen Regionen Deutschlands wollen.

Einhaus hatte am Mittwoch den nicht-öffentlich tagenden Kreis-Ausschuss über die Pläne informiert und gestern auch Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt sowie die Vorsitzenden der Ilseder Ratsfraktionen in Kenntnis gesetzt. Kreissprecher Henrik Kühn sagte: „Über weitere Einzelheiten soll die Bevölkerung Ende des Monats über die dann aktuellen Entwicklungen in einer öffentlichen Veranstaltung in Kenntnis gesetzt werden.“

In der Sitzung hatte Einhaus erneut betont, dass er für die Unterbringung von Flüchtlingen weder Schulen noch Sporthallen nutzen will. Allerdings müsse der Landkreis dringend handeln, denn die Gebläsehalle gelange mittlerweile an die äußersten Grenzen ihrer Kapazität. Der Kreis-Ausschuss war dem Vorschlag von Einhaus gefolgt, auf dem Hüttengelände nach Alternativen zu suchen.

Von Thorsten Pifan

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