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Kreis Peine: 1,7 Millionen für Straßenbau

Kreis Peine Kreis Peine: 1,7 Millionen für Straßenbau

Die Lage ist kompliziert, aber nicht festgefahren: Trotz Investitions-Deckelung durch das Land und den durch die Kreispolitik für 2013/14 verhängten Investitionsstopp beim Straßenbau, hat sich der Landkreis Luft verschafft und plant, dieses Jahr 1,7 Millionen Euro in zwei Straßenbauvorhaben zu stecken.

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Marode Straßen: Die K 23 zwischen Klein Lafferde und Weißes Kreuz (Foto) und die K 71 zwischen Woltorf und Meerdorf sollen saniert werden.

Quelle: rb

Noch im Herbst sollen der erste Bauabschnitt der sanierungsbedürftigen K 71 zwischen Woltorf und Meerdorf sowie die K 23 zwischen Klein Lafferde und Weißes Kreuz in Angriff genommen werden. 2014 sollen der zweite Abschnitt der K 71 und die Ortsdurchfahrt Rüper folgen.

Landrat Franz Einhaus (SPD)erläuterte die Pläne gestern gemeinsam mit Kreisbaurat Wolfgang Gemba und Kai-Uwe Burgdorf, Leiter des Fachdienstes Straßen. „Laut jetzigem Stand der Finanzplanung können wir das schaffen“, sagte Einhaus. Allerdings seien die Zustimmung des Landes und ein Beschluss des Kreistages nötig. Die 1,7 Millionen Euro würden zu 60 Prozent über Zuschüsse aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Gesetz gefördert.

Diese beiden Straßen hätten Vorrang und müssten dringend saniert werden. Daher werde die kaputte K 51 zwischen Vallstedt und Salzgitter zunächst zurückgestellt und die Sperrung aufrecht erhalten, erläuterte Gemba (siehe auch Seite 21).

Einhaus wehrte sich gegen den Vorwurf, dass im Straßenbau wegen des Investitionsstopps nichts geschehe. Über die laufende Straßenunterhaltung würden die Oberflächen instand gehalten. Wegen des harten Winters sei dieser Posten für dieses Jahr von 300 000 auf 900 000 Euro aufgestockt worden. „Ausgebessert werden sollen unter anderem die K 62 zwischen Meerdorf und Mödesse, die Ortsdurchfahrt Groß Gleidingen sowie die K 34 in Stedum“, erläuterte Burgdorf. 2014 würde eine Million Euro veranschlagt.

In der Vergangenheit sei viel in das Straßennetz investiert worden, und es befinde sich allgemein in einem guten Zustand, betonten Einhaus und Gemba. Der Investitionsstopp wurde mit Blick auf die Schulbau-Projekte Astrid-Lindgren-Schule in Ilsede und IGS Lengede beschlossen (Volumen: etwa zehn Millionen Euro). Ab 2015 zeichneten sich neue Spielräume ab. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten müssen wir dann abwägen. Es darf aber nicht passieren, dass die Bereiche Soziales, Straßenbau, Bildung und auch Energiewende und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden“, betonte Einhaus.

jti

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