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Kreis: Landrat rechnet im Haushalt 2015 mit einem Überschuss von 3,2 Millionen Euro

Kreis Peine Kreis: Landrat rechnet im Haushalt 2015 mit einem Überschuss von 3,2 Millionen Euro

Kreis Peine. Gute Nachrichten für den finanziell arg gebeutelten Landkreis Peine. Die Schulden werden nach dem aktuellen Haushaltsplan im kommenden Jahr sinken.

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Landrat Franz Einhaus stellte gestern Abend den Haushaltsentwurf für 2015 vor, der jetzt beraten wird.

Quelle: pif

Die Kreisverwaltung rechnet mit einem Überschuss zum 31. Dezember 2015 von rund 3,2 Millionen Euro. Gestern Abend stellte Landrat Franz Einhaus (SPD) das fast 500 Seiten umfassende Zahlenwerk im Kreistag vor.

Einhaus geht davon aus, dass der Landkreis rund 230 Millionen Euro einnimmt. Etwa 68,1 Millionen Euro stammen dabei aus der Kreisumlage, die unverändert bei 58,1 Umlagepunkten bleiben soll, in der Summe aber um knapp 1,5 Millionen Euro steigen wird, weil die Gemeinden mehr an Schlüsselzuweisungen vom Land zu erwarten haben.

Letztlich könnte der Landkreis im kommenden Jahr sogar sein eigentlich für 2011 angepeiltes Finanzziel erreichen. Landrat Einhaus hatte es sich seinerzeit zum Ziel gesetzt, die Schulden auf 50 Millionen Euro zu senken. „Mit dem zu erwartenden Überschuss aus 2014 von rund 4,6 Millionen Euro und dem geplanten Überschuss aus 2015 könnten wir das Ziel jetzt erreichen“, sagte er gestern nicht ohne Stolz.

Allerdings gibt es noch einige Unbekannte: Die Höhe der Schlüsselzuweisungen ist mit rund 30 Millionen Euro zurzeit noch geschätzt, die endgültige Summe wird erst im November bekannt gegeben. Auch die Instandsetzung und Unterhaltung der Kreisstraßen ist erst einmal konservativ berechnet, obwohl der Landkreis plant, rund 3,3 Millionen Euro in den Straßenbau zu stecken. Für Schulen stehen knapp zwei Millionen Euro zur Verfügung, die Krankenhausumlage schlägt mit rund 1,35 Millionen Euro zu Buche, insgesamt investiert der Landkreis mit weiteren kleinen Projekten rund 7,7 Millionen Euro.

- Für eine heftige Diskussion hatte ein Antrag der CDU-Kreistagsfraktion zum Kiessabbau in Wipshausen geführt. Die dort ansässige Firma möchte gern weitere Vorkommen ausbeuten. Der Landkreis hat aktuell Bedenken. Die Mehrheit im Kreistag von SPD und Grünen möchte erst über den Antrag abstimmen, wenn ein Gerichtsverfahren des Kiesunternehmens gegen den Landkreis entschieden ist.

pif

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