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Kreis-Haushalt 2014: Schulden steigen um 2,1 Millionen auf 72 Millionen Euro

Peine Kreis-Haushalt 2014: Schulden steigen um 2,1 Millionen auf 72 Millionen Euro

Kreis Peine. Die Finanzlage im Landkreis Peine bleibt angespannt. Im kommenden Jahr steigen die Schulden wegen der Investitionen um 2,1 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten bei den Kassenkrediten betragen damit Ende 2014 - zusammen mit den Altschulden - rund 72 Millionen Euro.

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Legten gestern den Haushalts-Entwurf des Kreises Peine für 2014 vor (v.l.): Harald Friehe, Franz Einhaus und Henning Heiß.

Quelle: pif

Der doppische Produkthaushalt, den die Verwaltung heute dem Kreistag vorlegt, ist aber nahezu ausgeglichen und weist einen Überschuss von 275 000 Euro aus.

Damit ist der Rahmen für Investitionen eng gesteckt. Denn das Land hat die Schulden in diesem Bereich gedeckelt. „Wir können nur das ausgeben, was wir auch erwirtschaften - und das ist zurzeit nicht viel“, sagte Landrat Franz Einhaus (SPD) gestern bei der Vorstellung des Haushalts-Entwurfs.

Die geplanten Projekte wie die Erweiterung der Astrid-Lindgren-Schule (insgesamt fünf Millionen Euro), der Bau der Aula am Ratsgymnasium (insgesamt 1,5 Millionen Euro), der endlich starten soll oder die Straßenbauprojekte zum Beispiel an der K 70 zwischen Wendeburg und Rüper (400 000 Euro) sind dabei nicht gefährdet. Dazu zählen auch Anschaffungen für Feuerwehr und Katastrophenschutz wie einen Schlauchwagen und einen Messwagen für insgesamt 2,3 Millionen Euro. Insgesamt investiert der Landkreis laut der Planung im kommenden Jahr 10,3 Millionen Euro. Gleichzeitig werden 4,1 Millionen Euro an Verbindlichkeiten getilgt.

Größter Posten sind die Ausgaben für Sozialleistungen, den sogenannten Transferaufwendungen, die etwa 60 Prozent der Ausgaben ausmachen. Insgesamt gibt der Kreis 2014 nach den Planungen 218,4 Millionen Euro aus (siehe Grafik). Dem stehen Einnahmen von rund 218,7 Millionen Euro gegenüber. Am Ende steht also ein hauchdünner Überschuss von 275 000 Euro.

Wichtige Botschaft des Landrates: „Wir wollen die Kreisumlage stabil halten, denn allein aufgrund der besseren wirtschaftlichen Lage, erlösen wir mehr aus der Umlage, die Stadt und Gemeinden zahlen, damit wir zum Teil auch deren Aufgaben übernehmen“, sagt Einhaus.

Ärgerlich sei, dass die Schlüsselzuweisungen des Landes stark nach der Fläche der Landkreise gezahlt wird. Denn der Kreis Peine ist der kleinste Landkreis in Niedersachsen und werde deshalb besonders benachteiligt, sagte Einhaus.

  • Der Kreistag trifft sich am Dienstag ab 17 Uhr in der Mensa des Silberkamp-Gymnasiums.

Von Thorsten Pifan

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