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Kooperationen zwischen Peine, Braunschweig und Hannover

Peine Kooperationen zwischen Peine, Braunschweig und Hannover

Peine. Peine, Braunschweig und Hannover wollen ihre regionale Zusammenarbeit vertiefen. Bei einem Pressegespräch stellten Peines Landrat Franz Einhaus sowie die Oberbürgermeister Stefan Schostok (Hannover) und Ulrich Markurth (Braunschweig, alle SPD) am Montag in Peine erste Ideen vor.

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Sprachen in Peine über eine engere Zusammenarbeit (v.l.): Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Landrat Franz Einhaus und Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Quelle: Michael Lieb

Kooperationen sind demnach in den Bereichen China-Austausche, Regionalmarketing und bei der Elektromobilität denkbar.

Ziel des Landkreises Peine ist es auch, seine Position zwischen den beiden Oberzentren zu stärken. Landrat Einhaus gibt sich dabei selbstbewusst: „Peine ist auf der Ost-West-Achse innerhalb der Metropolregion das Bindeglied zwischen Braunschweig und Hannover. Diese Position gilt es zu stärken und mit konkreten Projekten zu beleben. Wir sollten unsere Kräfte zusammentun, anstatt uns als Konkurrenten zu sehen“, appellierte der Peiner Verwaltungs-Chef.

2 In vielen Bereichen kochen die Kommunen bislang ihr eigenes Süppchen. Beispiel China-Austausche: Peine unterhält seit 2009 eine Partnerschaft zur chinesischen Stadt Nanchang, Braunschweig seit 2008 mit Zhuhai und Hannover seit 2010 mit Changde. Dass die Beziehungen zu China, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, wichtig sind, darin sind sich alle einig. Jetzt gehe es darum, von den Erfahrungen der Nachbarkommunen zu profitieren, sagte Markurth. Man müsse nicht bei jedem Thema das Rad neu erfinden, pflichtete Schostok bei. Denkbar seien bei Austauschen auch gemeinsame Delegationen mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung.

Letztlich gehe es aber auch um Arbeitsökonomie, so Markurth. Der Aufwand für die Pflege einer Partnerschaft ist für eine Stadt oder einen Landkreis erheblich.“ Ziel sei es nun, eine gemeinsame Strategie festzulegen und eine Vereinbarung zu treffen, erklärte Einhaus.

Im Bereich Elektromobilität gehe es darum, eine aufeinander abgestimmte Lade-Infrastruktur zu schaffen. Dies gelte insbesondere für die hoch belastete Hauptverkehrsachse Hannover - Peine - Braunschweig, auf der auch immer mehr Elektroautos unterwegs seien.

Beim Regionalmarketing setzt der Landkreis auf optimale Verzahnung zwischen der Allianz für die Region und dem Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover, da er in beiden Verbänden Mitglied ist. Schostok berichtete von Plänen zur Einrichtung eines „Showrooms“ am Flughafen in Hannover, in dem sich die Kommunen Reisenden präsentieren könnten. Es gehe natürlich darum, Interesse an der Metropolregion zu wecken, sagte Schostok.

Die Bürgermeister wollen nun in ihren Verwaltungen für die Kooperationen werben und sie möglichst mit Leben füllen. Für einzelne konkrete Projekte seien möglicherweise auch politische Beschlüsse nötig, sagte Einhaus, der das Treffen initiiert hatte.

mic

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