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Konzert im Forum: Kristóf Baráti und das Kammerorchester begeisterten

Peine Konzert im Forum: Kristóf Baráti und das Kammerorchester begeisterten

Peine. „Dies ist in der Tat ein Glücksgriff unseres Kulturrings“, hörte man im Foyer des Forums in der Pause - es gab bereits inmitten des Konzerts viel Euphorie. Grund für die Begeisterung war der Auftritt des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim mit dem ungarischen Solisten Kristóf Baráti am Donnerstagabend in Peine.

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Kristof Barati und das Kammerorchester im Forum Peine.

Quelle: im

Dass Baráti mit einer blitzsauberen Intonation und frappierenden Spieltechnik überzeugen würde, konnte man erwarten. Dass er aber auf der ihm leihweise überlassenen Original-Stradivari-Violine mit Hingabe derart schöne Klangbilder entwickelte, löste eine tiefgreifende Faszination aus: Unglaublich warm in der Tiefe, brillant und facettenreich in der Höhe bis hin zu lupenreinen Flageolett-Passagen - und dies alles gepaart mit variabler, höchst musikalisch akzentuierender Bogenführung. Die solistische Zugabe mit wahnwitzig temporeicher Spieltechnik musste einfach zu überschwänglicher Begeisterung führen.

Das Kammerorchester stand diesem hohen Niveau in nichts nach. Bereits das einleitende Konzert für Violine und Orchester in E-Dur von Johann Sebastian Bach dokumentierte die sinnträchtig musizierende Einheit von exzellentem Streicherensemble und seinem Dirigenten. Timo Handschuh widmete sich in seinem wohltuenden Dirigat mehr den musikalischen Linien und Akzenten sowie den zwischen den Stimmen korrespondierenden Passagen, sodass die wechselnden Melodieführungen an enormer Plastizität gewannen. Großartig war dabei auch die Tongebung der beiden Cellistinnen.

Nach Vivaldis Sinfonie in G-Dur führte das Programm mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter Iljitsch Tschaikowsky in die romantische Epoche. Feinnervig wurden auch hier die Musizierenden einer gewandelten Stilart gerecht: Tschaikowskys Serenade für Streicher in C-Dur widmete sich auch der kompositorischen Schwermütigkeit und erinnerte an den „Schwanensee“. Dankbarer Applaus ließ am Ende das Orchester den Walzer dieser Serenade mit seinen perlenden Passagen wiederholen. Am Ausgang traf eine Zuhörerin den Nagel auf den Kopf: „Danke dem Kulturring für das hohe Niveau der erlebten Musik mit ihrer unglaublichen Interpretations-Vielfalt.“

hl

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