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Kontrollen beim Honky Tonk sorgten für Frust

Peine Kontrollen beim Honky Tonk sorgten für Frust

Verschärfte Jugendschutzkontrollen beim Honky Tonk ärgerten am vergangenen Wochenende mehrere 16- und 17-Jährige Peiner: Trotz früher Stunde und Erziehungsbeauftragung („Muttizettel“) wurde den Partygängern der Eintritt in viele Lokalitäten verwehrt.

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Daumen runter für das Peiner Honky Tonk: Viele Jugendliche durften nicht in die Garage und in das Schützenhaus.

Peine. Die Begründung der Security: „Das ist eine Raucherkneipe“ oder: „Hier wird harter Alkohol ausgeschenkt“.

In den vergangenen Tagen hatten sich viele Jugendliche und Erziehungsberechtigte unabhängig voneinander bei der PAZ gemeldet. Alle gaben an, dass den Minderjährigen der Eintritt unter anderem ins Schützenhaus, in die Garage und ins Maxim verwehrt wurde.

„Ich war schon das dritte Jahr in Folge beim Honky Tonk dabei - noch nie hatte ich so große Probleme wie dieses Mal“, ärgert sich die 18-jährige Laura Scholz.Der Fall: Die Jugendliche war mit einer achtköpfigen Gruppe unterwegs, von denen die Hälfte volljährig und der Rest 17 Jahre alt ist. Gegen 22 Uhr wollte der Trupp ins Schützenhaus. Dort kaufte er sich am Eingang die obligatorischen Honky-Tonk-Bändchen, durfte aber nicht weiter in den Saal, da die Security ihn zuvor abfing. „

Wir durften nicht hinein, weil harter Alkohol ausgeschenkt wurde“, sagte Scholz und fügte hinzu: „Auf die Frage, ob wir denn dann das Geld zurückbekommen würden, sagte man uns, dass das nicht möglich sei. Vor allen Dingen war die Art von des Security-Personals einfach nur dreist, man hat uns herablassend behandelt.“

Die Veranstalter Blues Agency dementieren die Aussagen der Jugendlichen. Die Sprecherin Katrin Wenzel sagte: „Die Security schilderte uns, dass eine größere Gruppe sichtlich alkoholisiert war und sich daneben benommen hatte. Ein anderer Fall war, dass die Kinder zwar einen Muttizettel dabei hatten, aber sonst keinen Ausweis. Und der dritte Fall war, dass Jugendliche aus einem Raucherlokal wieder herausgeholt werden mussten.“

Die Jugendlichen können darüber nur den Kopf schütteln. Besonders ärgerlich: Die Bändchen, die sie am Eingang der Schützengilde gekauft hatten, wurden nicht zurückgenommen, als nur wenige Sekunden später die Security den Jugendlichen den Einlass verwehrte. „Das klingt für mich, als wären die ausgeschlossenen Jugendlichen um ihr Eintrittsgeld betrogen worden“, sagt der Vater und Polizist Carsten Rauls empört.

Auch nicht zufrieden mit dem Ablauf ist der Gaststättenbetreiber der Schützengilde, Radhouane Alaya. Die Sicherheit der Teenys gehe aber vor. Er sagt: „Man müsste von vorne herein verschiedene Bändchen austeilen, um auch den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, die Musik zu hören. Ich werde das für das nächste Jahr auf jeden Fall ansprechen“, so Alaya.

Übrigens: Laut Stadtsprecherin Anna Pietschmann ist die Garage gemäß der Gaststättenakten der Stadt keine Raucherkneipe. Hier hätten die Jugendlichen also laut dem Gesetz hinein gekonnt.

mgb

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