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Kontrollen: Radfahrer im Visier der Polizei

Peine Kontrollen: Radfahrer im Visier der Polizei

Peine. Am morgigen Mittwoch startet die Peiner Polizei mit Schwerpunktkontrollen. Zwischen 10 und 16 Uhr sollen Radfahren im gesamten Peiner Land überprüft werden. Hintergrund der Aktion: In den vergangenen Monaten war die Zahl der verletzten Radfahrer kontinuierlich gestiegen, allein im ersten Halbjahr 2015 sind elf Radfahrer bei Unfällen schwer verletzt worden.

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Bereiten sich auf die Schwerpunktkontrollen von Radfahrern am morgigen Mittwoch vor (v.l.): Veronika Lemke, Thorsten Kühl, Doreen Bruns und René Laaf.

Quelle: Polizei

„Wir wollen in diesem Jahr mit den Schwerpunktkontrollen ein Zeichen setzen und die Aktion im Frühjahr 2016 fortsetzen“, sagte Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl, der die steigende Zahl verletzter Radfahrer nicht hinnehmen möchte. Morgen sind im Peiner Land rund 40 Beamte im Einsatz, die dann Fahrradfahrer kontrollieren werden.

Die ganze Aktion ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit. So werden auch Radfahrer angehalten, die gar nichts verkehrt gemacht haben und deren Räder verkehrssicher sind. „Diese Radfahrer wollen wir mit einer Aufmerksamkeit belohnen. Sie bekommen eine Tüte Gummibärchen“, sagte Doreen Bruns, die die Kontrollen koordiniert. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss damit rechnen, dass die Polizei Buß- und Verwarngelder kassiert.

„Leider haben Ermahnungen bei solchen Kontrollen nur eine kurze Wirkung“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Kühl ergänzte: „Wir werden kontinuierlich ein Auge auf Fehlverhalten auf dem Fahrrad und verkehrssichere Räder haben, bis wir merken, dass wir einen Erfolg hatten.“

Kühl will aber weiter gehen und auch an einzelnen Verkehrssituationen arbeiten. „Wenn Bürgern auffällt, dass es an Straßen und auf Wegen unglückliche Situationen für Radfahrer gibt, bitte ich darum, dass wir darüber informiert werden“, sagte er. Die Polizei könne dann mit den Gemeinden und Verkehrsexperten zusammen nach Lösungen suchen, um mögliche Gefahren zu beseitigen.

Bei vergangenen Kontrollen ist aufgefallen, dass viele Räder nicht verkehrssicher sind und viele Radfahrer immer noch ohne Helm unterwegs sind. „Dabei ist die Gefahr, bei einem Fahrradunfall verletzt zu werden, ungleich höher als bei anderen Unfällen“, sagte Kühl und verwies auf die aktuelle Verkehrsstatistik (siehe Info-Text). Viele Radfahrer hielten sich auch nicht an Verkehrsregeln, nutzen die falsche Straßenseite oder fahren trotz roter Ampel über die Straße.

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