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Kommt der geplante Ferienpark doch noch?

Peine Kommt der geplante Ferienpark doch noch?

Peine. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben sind die Pläne für ein Wochenendhausgebiet mit Wohnmobil- und Campingplatz am Neustadtmühlendamm in Peine. Das bestätigte der Investor Hartwig Lühmann jetzt auf PAZ-Anfrage.

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Einst Aumanns Garten, bald ein Ferienhausgebiet: Investor Hartwig Lühmann mit Sohn Jan vor dem Gelände.

Quelle: Michael Lieb

Durch den Bau des neuen Hallenbads in direkter Nachbarschaft sei der Standort sogar noch interessanter geworden. „Ich habe mich in den letzten Monaten mit zwei großen Projekten beschäftigt, die viel Zeit und Arbeit erforderten, mehr ging nicht“, so Lühmann.

Dabei sind die planerischen Voraussetzungen seitens der Stadt Peine geschaffen, die Bauleitplanung ist inzwischen abgeschlossen. „Ich bin mir darüber bewusst, dass ich den Startschuss geben muss. Der nächste Schritt wäre jetzt, ein Planungsbüro zu beauftragen und die notwendigen Gutachten einzuholen“, sagt Lühmann. Zum Jahresende könnte es soweit sein. „Fakt ist, dass das hier eine schöne Ecke geworden ist“, stellt der Investor fest.

Lühmann plant auf dem 16.000 Quadratmeter großen Gelände seines Garten- und Landschaftsbaubetriebes Blockhaus-Hütten, daneben sollen auch Wohnmobile und Wohnwagen Platz finden. Insgesamt könnten dort auf etwa 30 Parzellen Holz-Blockhütten entstehen.Daneben sollen in einem Camping-Sonderbereich Wohnmobile und Wohnwagen Platz finden. Der Peiner will dort je 300 bis 400 Quadratmeter große Parzellen anlegen und bepflanzen.

Hartwig Lühmann betreibt unter anderem den Campingplatz Paradiessee in Meerdorf. Seinen Sohn Manuel Ziebeil habe er zuletzt bei der Übernahme des Campingplatzes in Bettmar unterstützt und gleichzeitig den Sportboothafen mit Campingplatz in Dömitz an der Elbe gekauft und renoviert. Dieser laufe mittlerweile sehr gut. „Diese Projekte haben mich wirklich enorm beansprucht“, sagt Lühmann.

Die Stadt Peine hatte das Projekt zuletzt befürwortet: Aus planerischer Sicht könne ein Wochenendhausgebiet mit Wohnmobilstellplätzen in direkter Nähe zum P3 sowie in guter Anbindung an das Peiner Stadtzentrum zu Synergien führen. Ein Wohnmobilstellplatz könne neue und zusätzliche Kundenpotenziale für die Innenstadt bereitstellen, hieß es im Frühjahr 2012 in einer Stellungnahme.

Proteste gab es jedoch von Anwohnern aus der benachbarten Kiebitzmoor-Siedlung, die zusätzlichen Lärm befürchten. Diese Bedenken teilt Lühmann nicht: „Die Urlauber, die hier her kommen, wollen doch gerade ihre Ruhe haben. Wir planen ja keinen Rummelplatz.“

mic

PAZ-Info

Auf dem Gelände, auf dem jetzt der Ferienpark entstehen soll, befand sich seinerzeit Aumann‘s Garten.

1896 begann Maurermeister und Architekt Hermann Aumann mit dem Bau des Gartenrestaurants. Es war laut Stadtarchivar Michael Utecht eine schöne Freizeitanlage. An das Hauptgebäude des Lokals schlossen sich ein Tanzsaal und ein Wintergarten an. Zu der Anlage gehörten künstliche Grotten, ein Kinderkarussell und ein Musikpavillon auf einem See.

„Der Zweite Weltkrieg bedeutete das Ende der Idylle. Tanzsaal, See und Pavillon verschwanden fast unbemerkt“, sagt Utecht.

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