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Kommt Bundesamt? Entscheidung im Sommer

Peine Kommt Bundesamt? Entscheidung im Sommer

Peine. Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) macht sich weiter für die Ansiedlung des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung in Peine stark: Zuletzt hatte er in einem Schreiben an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erneut gefordert, dass das geplante Bundesamt in der Fuhsestadt angesiedelt wird (PAZ berichtete).

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Die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) an der Eschenstraße in Peine: Kommt bald auch das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung in die Fuhsestadt?

Quelle: A

Heil betont: „Vieles spricht auch bei objektiver Betrachtung für den Standort Peine: Zum einen die zentrale Lage in Deutschland und damit eine optimale Verkehrsanbindung. Zum anderen das in der Region konzentrierte spezialisierte Know-how in Form der vielen potenziellen Partnerinstitutionen wie der TU in Braunschweig, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover oder dem Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter. Immerhin ist Peine auch Sitz der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern. Das alles sind hervorragende Standortfaktoren.“

Es wäre zudem nur gerecht, wenn Peine den Zuschlag erhalten würde, weil die Region mit Atommüll besonders belastet sei. Da es aber noch andere Standort-Mitbewerber gebe, ist nach Worten des Sozialdemokraten „noch überhaupt nicht abzusehen, ob wir mit unserem Vorschlag Erfolg haben werden“. Eine Kommission werde sich mit der Suche nach einem geeigneten Ort befassen, mit einer Entscheidung rechnet Heil im Sommer dieses Jahres.

Hintergrund: Im Sommer 2013 wurde das Standort-Auswahlgesetz beschlossen. Damit wurde ein Fahrplan für die Suche nach einem Endlager erstmals auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Das Gesetz sieht zudem vor, dass ein Bundesamt für kerntechnische Entsorgung eingerichtet wird, das ein wissenschaftsbasiertes Such- und Auswahlverfahren bei der Endlager-Standortsuche gewährleisten soll.

tk

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