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Kommt Atom-Bundesamt nach Peine? Heil schrieb Brief an Umweltministerin

Peine Kommt Atom-Bundesamt nach Peine? Heil schrieb Brief an Umweltministerin

Nicht locker lässt der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil bei der Vergabe des Standortes für das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung. Jetzt hat er einen Brief an seine Parteikollegin, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, geschrieben.

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Auf dieser (roten) Fläche am Ammerweg in Stederdorf könnte das Atom-Bundesamt entstehen.

Quelle: A

Darin macht sich Heil vehement für die Fuhsestadt als Standort stark. Zuletzt hatte sich Wolfenbüttel für die dortige Ansiedlung des sogenannten Atom-Bundesamtes ausgesprochen - als Ausgleich für das marode Atommüll-Lager in der Asse (PAZ berichtete).

Doch Heil betont: „Das Rennen ist weiterhin vollkommen offen, und ich sehe gute Chancen für Peine. Die Entscheidung muss auch noch nicht im Sommer fallen, sondern kann sich bis zum Jahresende hinziehen.“

Diese Argumente für die Bundesamt-Ansiedlung in der Fuhsestadt hat der Bundestagsabgeordnete in seinem Schreiben an die Bundesumweltministerin genannt: „In Peine gibt es voll erschlossene Grundstücksflächen nahe der Innenstadt, die für einen sofortigen Baubeginn zur Verfügung stünden.“ Hintergrund: Bürgermeister Michael Kessler bietet dafür ein 27 882 Quadratmeter großes Grundstück am Ammerweg in Stederdorf an.

Daneben sei in Peine technisches Fachwissen für die Entsorgung von Atommüll gebündelt. Die Stadt liege nicht nur in räumlicher Nähe zu Asse und Schacht Konrad, sondern auch nahe wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Einrichtungen, die sich mit der Lagerung atomarer Altlasten befassen. In der Region rund um Peine haben etwa das Bundesamt für Strahlenschutz (Salzgitter), die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hannover) sowie die DBE (Peine) ihren Sitz. Hinzu kommen die Technischen Universitäten in Clausthal und Braunschweig.

Und Heil hat die Hoffnung, dass man qualifizierte Fachleute für Peine gewinnen kann, da es in den letzten Jahren einen großen Zuzug von Wissenschaftlern in den Kreis Peine gegeben habe. „Sie sind vor allem beruflich in Braunschweig sowie Hannover tätig und haben sich hier niedergelassen. Das alles - und natürlich auch die gute verkehrstechnische Lage mit der A 2 - spreche für den Standort Peine. Das Bundesumweltamt bestätigte den Eingang des Briefes, konnte aber noch keine weiteren Informationen geben.

tk

INFO

Promis für Standort Peine

Zahlreiche Prominente haben sich für das Atom-Bundesamt in Peine stark gemacht: beispielsweise Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stephan Weil (alle SPD). Im Bundeshaushalt sind 2,7 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen. Im Bundesamt sollen 250 Mitarbeiter tätig sein.

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