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Kommen deutlich mehr Flüchtlinge?

Kreis Peine Kommen deutlich mehr Flüchtlinge?

Kreis Peine. Für große Irritation und Aufregung sorgt im Kreis Peine die Ankündigung des niedersächsischen Innenministeriums, dass die Anzahl der ankommenden Flüchtlinge in 2016 noch einmal deutlich zunehmen soll (PAZ berichtete).

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Neue Flüchtlinge kommen in der Ilseder Gebläsehalle an.

Quelle: Foto: Archiv

Daneben fragen sich viele Peiner, warum die Unterbringung der Asylbewerber in der Ilseder Gebläsehalle so teuer ist und monatlich 500 000 Euro kostet. Die PAZ hat nachgefragt.

Landkreis-Sprecher Henrik Kühn weiß nicht, welche weiteren Amtshilfe-Ersuchen des Innenministeriums zur Flüchtlings-Unterbringung noch auf den Kreis Peine zukommen werden. Er sagt: „Wir gehen davon aus, die Gebläsehalle noch mindestens bis zum Frühjahr als Aufnahmequartier bereitstellen zu müssen. Derzeit halten sich dort 280 Personen auf. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, auf dem Hüttengelände fünf bis sieben Hallen - das wären 5000 Quadratmeter für bis zu 600 Menschen - zu errichten. Hierzu ist es jedoch wichtig, mit dem Land Niedersachsen die Finanzierungsfrage zu klären. Ebenso ist selbstverständlich die Beteiligung unserer politischen Gremien erforderlich.“

Es gebe verschiedene Gründe, die einen Bau von Hallen sinnvoll erscheinen lassen. „Wie die Ankündigungen aus dem Innenministerium zeigen, ist im kommenden Jahr eine Steigerung der Flüchtlingszahlen zu erwarten. Wie sich diese entwickeln, ist derzeit völlig ungewiss. Deshalb wären wir gerüstet für weitere etwaige Amtshilfe-Ersuchen des Landes und könnten Unterbringungen in Schulen und Sporthallen so möglicherweise auch künftig vermeiden“, so Kühn. Daneben hätte eine mittelfristige Nutzung der Hallen als Starterhof für junge heimische Unternehmen einen großen nachhaltigen Effekt und werde geprüft. Die Gebläsehalle könnte außerdem wieder für Veranstaltungen genutzt werden.

Warum kostet die Unterbringung der Flüchtlinge in der Gebläsehalle monatlich 500 000 Euro? Der Sprecher erklärt: „Es ist richtig, für die Gebläsehalle bringen wir derzeit monatlich rund 500 000 Euro auf. Etwa 150 000 Euro entfallen davon auf die Verpflegung, die restlichen Kosten teilen sich im Wesentlichen auf den Sicherheitsdienst, der rund um die Uhr tätig ist, Reinigung sowie weitere Betriebs- und Betreuungskosten auf. Wir rechnen jedoch mit einer vollen Kostenerstattung durch das Land.“

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