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Körperverletzung, Betrug und Unterschlagung: 21 Monate Haft

Peine Körperverletzung, Betrug und Unterschlagung: 21 Monate Haft

Peine. Eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und neun Monaten verhängte das Gericht gegen einen 26-jährigen Peiner. Er war wegen Körperverletzung, Drohung, Beleidigung, falscher Anschuldigung, Betrugs in drei Fällen und Unterschlagung angeklagt, sitzt aber bereits wegen einer anderen Straftat in der Justizvollzugsanstalt Vechta ein. Wegen der Art und Schwere der Delikte sah das Gericht keine Möglichkeit, die erneute Haftstrafe zur Bewährung auszusetzen.

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Amtsgericht Peine: Ein 26-Jähriger bekam eine weitere Haftstrafe.

Quelle: A

Durch den Genuss von Alkohol können Menschen melancholisch, lustig, anlehnungsbedürftig oder einfach nur müde werden. Der 26-jährige Maler und Lackierer gehört zu der Kategorie der Aggressiven, wie auch seine Ex-Freundin vor Gericht bestätigte. Die 20-Jährige war von einem Mädchenabend bei ihrer Schwester heimgekehrt.

Der Angeklagte hatte mit einem Freund einiges getrunken, beschuldigte sie der Untreue und gab ihr einige Backpfeifen, sodass sie ihre Brille verlor. Als sie sich danach bückte, hielt er ihr ein Brotmesser erst an den Hals und später an den Ellenbogen. Von dem Angriff Ende November 2013 zeugt eine Narbe am Arm.

Drei Wochen zuvor war er mit einem Nachbarn in Streit geraten, hatte ihn angespuckt und gedroht, ihm „die Bude abzufackeln“. Außerdem hatte er den Kaufmann (49) bei der Polizei wegen Körperverletzung angezeigt, was aber nach Zeugenaussagen widerlegt werden konnte. Zudem hat er Kaufinteressenten für einen Roller, ein E-Piano und Motorrad-Satteltaschen um ihre Anzahlungen geprellt.

Zur Beruhigung hatte er einem seiner Kunden als Sicherheit einen Laptop gegeben, den ihm Freunde seiner Eltern geliehen hatten. Sie hatten dem seinerzeit gerade aus der Haft Entlassenen sogar ihren Wohnwagen als vorübergehende Bleibe überlassen.

Der Angeklagte zeigte sich weitgehend geständig. Zudem hatte er bereits Kontakt zu allen Geschädigten aufgenommen und sich entschuldigt. Eine Schadenstilgung will der Mann, der sich in der Justizvollzugsanstalt Vechta absolut mustergültig führt, wie seine Beurteilung aussagte, ebenfalls vornehmen. „Ich werde alles bereinigen, und dann geht es nur noch geradeaus“, versprach der Angeklagte.

hui

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