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„Kölner Masche“: Betrüger täuscht Anzeigen-Kunden

Peine „Kölner Masche“: Betrüger täuscht Anzeigen-Kunden

Peine. Achtung Betrüger: Derzeit treibt eine Firma im Kreis Peine ihr Unwesen, die im Anzeigengeschäft ist. Die Methode: Durch Spam-Anrufe wird durch Vorspielen falscher Tatsachen zum Abschluss von Anzeigenaufträgen veranlasst - in Fachkreisen auch „Kölner Masche“ genannt.

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Per Telefon nehmen die Mitarbeiter der dubiosen Firma Kontakt zu Anzeigen-Kunden auf und bitten darum, ein Fax zu bestätigen.

Quelle: Archiv

„Ich bekam einen Anruf von einer Frau, die mich darum bat, die Anzeige für die Patienten-Broschüre des Peiner Klinikums noch einmal per Fax zu bestätigen. Das Fax wurde mir auch prompt zugestellt, die Anzeige sah aus wie immer“, schildert eine Peiner Anzeigenkundin. „Ich kannte die Frau aber gar nicht und sie hatte einen auffälligen Akzent. Ich denke, es war vielleicht Indisch. Ich war sehr skeptisch.“

Die Peinerin tat das einzig Richtige: Sie rief bei ihrem vertrauten Anzeigenberater an und schilderte die Situation. „Die Frau war dort gar nicht bekannt“, so die Betroffene weiter. Als die Frau der dubiosen Firma einige Tage später erneut anrief und nach der Fax-Bestätigung fragte, konfrontierte sie die Peinerin damit, dass man sie bei ihrem Anzeigenpartner gar nicht kenne. „Sie legte sofort auf“, schildert die Betroffene.

Beim Klinikum Peine, das seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Peiner Allgemeinen Zeitung eine Patientenbroschüre herausgibt, ist die Masche bekannt. Sprecherin Franziska Bauermeister warnt die Anzeigenkunden: „Das Unternehmen arbeitet nicht im Auftrag des Klinikums. Die neue Broschüre ist gerade erst raus - Anzeigen werden dafür nicht mehr verkauft.“ Doch auch für die Zukunft rät Bauermeister, nur auf den bekannten Mediaberater des Vertrauens zu hören und sich notfalls dort zu vergewissern. „Wir bitten alle Peiner Gewerbetreibenden und Unternehmen, bei solchen Angeboten auch das Kleingedruckte gründlich zu lesen und im Zweifelsfall vor dem Vertragsabschluss bei uns nachzufragen, ob wir mit dem jeweiligen Anbieter zusammenarbeiten.“ Denn nach Unterzeichnung des Faxes kommt man aus dem Vertrag selbst mit einem Anwalt kaum noch raus. Die Firma hat sich nämlich im Kleingedruckten rechtlich sehr gut abgesichert.

ju

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