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Kneipenschlägerei in Peine: Neue Zeugen sollen Klarheit bringen

Peine Kneipenschlägerei in Peine: Neue Zeugen sollen Klarheit bringen

Peine. Vier Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren müssen sich jetzt vor dem Peiner Amtsgericht für eine Kneipenschlägerei verantworten. Einer von ihnen soll einen der Gäste gegen den Kopf getreten haben, was den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung erfüllt. Opfer waren drei Brüder.

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Doch bislang konnte weder die Vernehmung der vier Angeklagten noch eine Zeugenaussage jene Vorgänge in den frühen Morgenstunden des 23. März 2013 transparent machten. Im Gegenteil: Es tauchten die Namen von drei weiteren Personen auf, die in das Geschehen entscheidend involviert waren. Sie sollen zu der Fortsetzung der Verhandlung im Juli als Zeugen gehört werden - wenn sie nicht sogar ebenfalls auf der Anklagebank landen.

Richtig voll war es im Saal des Amtsgerichts: Jeder der vier mutmaßlichen Täter hatte einen Verteidiger dabei, sodass die Anklagebank extra verlängert werden musste. Die vier Angeklagten zeigten sich geständig. Jeder trug die Geschehnisse in der Gaststätte an der Echternstraße aus eigener Sicht vor, die Aussagen wirkten nicht abgesprochen und waren unter Berücksichtigung des Zeitraums und des damaligen Alkoholpegels fast deckungsgleich.

Demnach waren sie auf einer Kneipentour zu später Stunde in jener Lokalität eingekehrt. „Die ist uns Richtern bestens bekannt, obwohl wir noch nie dort waren“, spielte der Richter auf die dort gelegentlich stattfindenden Schlägereien an.

Zunächst sei wohl alles normal gewesen, waren sich die Angeklagten und der erste Zeuge in ihren Berichten einig. Dann gab es plötzlich schiefe Blicke, Rempeleien, schließlich Schläge, Tritte und zwei Männer am Boden mit Platzwunden und blutiger Nase. „Es ging alles so schnell“, lautete die einmütige Aussage von Anklage und Opfer.

Angesichts der neu aufgetauchten Akteure machte der Strafrichter nach der Vernehmung des ersten von insgesamt neun geladenen Zeugen einen Schnitt und setzte das Verfahren aus. Neue Termine sind der 7. und 14. Juli. In der Zwischenzeit soll zwischen den Angeklagten und den Geschädigten ein Täter-Opfer-Ausgleich vorgenommen werden, was sich in jedem Fall positiv für die Angeklagten auswirken wird.

hui

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