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Kneipenschlägerei in Peine: Geldstrafen und ein Freispruch

Peine Kneipenschlägerei in Peine: Geldstrafen und ein Freispruch

Peine. Auch der dritte Prozesstermin im Amtsgericht um eine Schlägerei mit mehreren Angeklagten im März vergangenen Jahres brachte keine erhellenden Ergebnisse.

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Amtsgericht Peine: Der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung gegen vier Angeklagte wurde nach drei Verhandlungsterminen abgeschlossen.

Quelle: A

Vier Männer im Alter von 23 bis 33 Jahren waren wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, denn es soll auch Fußtritte ins Gesicht gegeben haben. Der Richter konnte nach Schluss der Beweisführung lediglich aufgrund der Tatbestände urteilen, die die Beklagten im Prozess selber eingeräumt hatten. Es gab Geldstrafen von 1000, 1200 und 2000 Euro - in einem Fall zusätzlich 150 soziale Arbeitsstunden - und einen Freispruch.

Wie schon in der vorangegangenen Verhandlung erwiesen sich die Aussagen der geladenen Zeugen als wenig hilfreich. Auch der dritte Geschädigte, ein 28 Jahre alter Kfz-Logistiker aus Peine, konnte nichts Klärendes beitragen. Er konnte seine Angreifer nicht ausmachen, weil er Kopf und Körper gegen Schläge und Tritte zu schützen versuchte. Dennoch trug er zahlreiche Blessuren davon, unter anderem eine deutliche Narbe auf der Stirn. Er und seine beiden 26 und 23 Jahre alten Brüder waren die Opfer des gewalttätigen Übergriffs, der sich plötzlich in einer zunächst ruhigen Nacht in einer kleinen Kneipe am Echternplatz ereignet hatte.

Die Brüder hatten bereits bei einem anderen Termin ihre Aussagen gemacht, die teilweise voneinander abwichen. Das ließ immerhin darauf schließen, dass sie ihre Aussagen nicht abgesprochen hatten. Einig waren sie sich darin, für die erlittenen Verletzungen eine gerechte Bestrafung der vier Angeklagten erreichen zu wollen. Deshalb hatten sie auch den für die Angeklagten als strafmildernd zu bewertenden Täter-Opfer-Ausgleich abgelehnt.

Die erste Verhandlung gegen die vier im März war vertagt worden, weil die Vernehmung einer ganzen Reihe weiterer Zeugen erforderlich schien. Doch deren Aussagen erwiesen sich als widersprüchlich und wenig beweiskräftig. Trotz investigativer Befragung der Zeugen durch die Verteidiger, die in einem Fall sogar den Protest von Staatsanwalt und Richter erregte, und der Fotos von den Verletzungen der Opfer, die eine deutliche Sprache sprachen, blieben die tatsächlichen Vorgänge im Dunkeln.

hui

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