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Klinikum schreibt weiter rote Zahlen

Peine Klinikum schreibt weiter rote Zahlen

Peine. Das Peiner Klinikum hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Minus von 280 000 Euro abgeschlossen - und damit besser gewirtschaftet als im Vorjahr. Am Ende des laufenden Jahres soll sogar erstmals seit 2008 wieder eine schwarze Zahl unter dem Strich stehen. Insgesamt schließt die AKH-Gruppe, zu der das Klinikum gehört, das Jahr 2015 mit einem Plus von rund drei Millionen Euro ab.

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Quelle: Michael Lieb (mic)

Am Standort Peine habe es zuletzt eine „positive Leistungsentwicklung“ gegeben, erläuterte Unternehmenssprecherin Miriam Müller auf PAZ-Anfrage. „Seit Ende vergangenen Jahres gibt es die neue Abteilung Geriatrie und Altersmedizin unter der Leitung von Professor Hans-Joachim Naurath. Darüber hinaus konnte Anfang 2016 mit Professor Omke E. Teebken ein Experte mit überregionaler Reputation als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie gewonnen werden“, sagte Müller.

Die Zahlen: Das Klinikum Peine hat 2015 rund 14 500 Patienten stationär und etwa 11 000 Patienten ambulant behandelt. Es wurden zirka 6000 Operationen durchgeführt. 380 Babys haben im Klinikum das Licht der Welt erblickt. Derzeit beschäftigt das Krankenhaus nach eigenen Angaben 800 Mitarbeiter.

Die AKH-Gruppe hat trotz der Verluste am Standort Peine das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen gechrieben. Im Geschäftsbericht heißt es: „Ein erheblicher Anteil wurde durch Fallzahlsteigerungen und gezielte Leistungsausweitung erreicht. Dieses Geld fließt zu 100 Prozent in die Unternehmensgruppe zurück und wird in großen Teilen für Bau- und Investitionsmaßnahmen genutzt. In Anbetracht des guten Ergebnisses wird ein weiterer Anteil des erwirtschafteten Gewinns für gezielte Personalmaßnahmen, Fort- und Weiterbildung und die Personalentwicklung genutzt.“

AKH-Vorstand Stephan Judick zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir benötigen diesen Gewinn zwingend zur mittel- und langfristigen Sicherung der AKH-Gruppe. „Zudem können wir unseren Weg weitergehen, die Mitarbeiter durch weitere positive Personalanpassung und gezielten Maßnahmen der Personalstrategie am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen. Gemeinsam werden wir auf diesem Weg bleiben und eine erfolgreiche Zukunft gestalten.“

Das ist die AKH-Gruppe

Zur AKH-Gruppe gehören das Allgemeine Krankenhaus Celle (AKH Celle sowie die Tochtergesellschaften Hospiz-Haus, AKH Ambulant und M&S) und das Klinikum Peine. Sie ist eine der größten Akutkrankenhausbetreiber Niedersachsens. An den zwei Standorten mit insgesamt fast 1000 Betten bietet die Gruppe ein breites Spektrum in der Diagnostik und Therapie von Krankheiten und sichert durch zahlreiche Einrichtungen die medizinische Versorgung auf der höchsten medizinischen Leistungsstufe. Das AKH Celle versorgte im Jahr 2015 mit 635 Betten pro Jahr zahlenmäßig ungefähr eine ganze Kleinstadt: Es wurden fast 31.000 Patienten stationär versorgt und über 1480 Babys auf die Welt gebracht. Die AKH-Gruppe beschäftigt etwa 2700 Mitarbeitern und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region.

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