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Klinikum investiert in neue Operationssäle

Peine Klinikum investiert in neue Operationssäle

Rund acht Millionen Euro will das Peiner Klinikum in den Neubau seiner Operationssäle investieren. Der Baubeginn ist für Anfang 2014 geplant. Doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren.

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Operationssaal im Klinikum Peine: Ab 2014 sollen die Räume saniert werden.

Quelle: oh

Peine . „Wir haben eine Arbeitsgruppe gegründet, in der auch Ärzte und Pflegepersonal mit dabei sind, um die Gestaltung des neuen Operationsbereichs festzulegen“, sagt Arturo Junge, Verwaltungsdirektor des Klinikums. Auf den Einsatz der Mitarbeiter ist er besonders stolz.

Anfang 2014 soll das ehrgeizige Projekt starten. Zurzeit wird abgewogen, ob beim Umbau ein Teil des bisherigen OP‘s geschlossen wird oder ob die Abteilung vorübergehend ausgelagert wird. Junge erklärt: „Wir bevorzugen eine Auslagerung.“ Dabei soll vorübergehend ein ganz neuer Operationsbereich in Leichtbauweise auf der grünen Wiese mit direktem Anschluss an das Klinikum entstehen.

Die neuen Operationssäle sollen über der zentralen Notaufnahme im Nordflügel entstehen. Da die Räume größer werden, muss im ersten Stock angebaut werden. „Dafür steht ein Teil des Gebäudes auf Säulen“, sagt Junge. Die Pläne sind mit dem Land Niedersachsen bereits zum Teil abgestimmt. Das Land beteiligt sich mit sechs Millionen an den Kosten von acht Millionen Euro.

Der Verwaltungsdirektor ist besonders stolz darauf, dass das Klinikum Peine bei der Krankenhaus-Bedarfsplanung in Niedersachsen erste Priorität hat. „Wir sind Schwerpunkt-Krankenhaus im Peiner Land“, sagt er. Das Klinikum ist zwar auch das einzige Krankenhaus im Landkreis, aber es sei nicht selbstverständlich, dass das Land in solche Häuser auch kräftig investiert.

Zurzeit laufen im Klinikum die Arbeiten des ersten Bauabschnitts mit der Neugestaltung der zentralen Notaufnahme, die Ende Februar abgeschlossen ist. Im Juni sollen die letzten Bauarbeiter das Haus verlassen haben. „Dann bekommt das Klinikum endlich eine Atempause“, sagt Junge.

pif


16,3 Millionen für Sanierung des Peiner Klinikums

Bereits im ersten Bauabschnitt hat das Peiner Klinikum 16,3 Millionen Euro in den Standort investiert. Zehn Millionen brachte die Gesellschaft aus eigener Kraft auf. Das Land unterstützte die Neugestaltung des Gebäudes aus dem Jahr 1971 mit 6,3 Millionen Euro.

Spatenstich für den ersten Bauabschnitt war im Mai 2008. Damals wurde die Cafeteria gebaut und schließlich der komplette Küchentrakt umgebaut. Nach und nach investierte das Klinikum in den Ostflügel, und zurzeit wird die zentrale Notaufnahme neu gestaltet. Bis Juni soll der erste Bauabschnitt endgültig abgeschlossen sein.

Anfang 2014 soll es dann mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen, bei dem der Operationstrakt komplett neu gestaltet wird. Im dritten Bauabschnitt sollen der Westflügel und der Kreißsaal saniert werden.

Der vierte Bauabschnitt sieht die Neugestaltung des Südflügels und der Intensivstation vor. Das gesamte Paket soll nach derzeitiger Planung 2022 abgeschlossen sein.

pif 

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