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Klinikum: Arturo Junge geht zum Monatsende

Peine Klinikum: Arturo Junge geht zum Monatsende

Peine. Die Nachricht kommt für viele überraschend: Der kaufmännische Direktor Arturo Junge (52) verlässt zum Monatsende das Klinikum Peine.

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Das Klinikum Peine steht wie viele andere Krankenhäuser vor großen Herausforderungen. Arturo Junge geht zum Monatsende.

Quelle: A

Junge scheide auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen, bestätigte Franziska Bauermeister, Pressesprecherin der AKH-Gruppe, zu der das Klinikum gehört, gestern Abend auf PAZ-Anfrage.

In einer hausinternen Mitteilung, die der PAZ vorliegt, heißt es, man trenne sich im beiderseitigen Einvernehmen. AKH-Vorstand Stephan Judick schreibt: „Herr Junge hat in den letzten Jahren sehr engagiert und mit viel Motivation das Klinikum Peine kaufmännisch geleitet und in vielen Bereichen zum Erfolg geführt. Für dieses Engagement und seinen enormen Einsatz danke ich ihm ausdrücklich und wünsche ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.“ Junge war gestern Abend telefonisch nicht erreichbar.

In einer Mitteilung zu der Personalie, die erst heute veröffentlicht werden soll, heißt es weiter: „Wie viele Krankenhäuser steht auch das Klinikum Peine vor großen Herausforderungen.“ Der Nachfolger Junges habe deshalb große Chancen, neue Impulse ins Haus zu bringen. Die Suche nach einem Nachfolger sei bereits angelaufen. Kommissarisch soll Dr. Kristin Drechsler die Geschäfte führen, bis auch sie zum 31. Juli das Haus verlässt.

Zuletzt war bekannt geworden, dass die AKH-Gruppe über weitere Sparmaßnahmen am Standort Peine nachdenkt. Offiziell ist nur von der Ausgliederung der Apotheke die Rede, doch hinter den Kulissen wird längst über die Schließungen ganzer Abteilungen wie der Gynäkologie oder der Physiotherapie spekuliert. Derzeit hat das Klinikum etwa 750 Beschäftigte.

Der gebürtige Chilene Arturo Junge wechselte 2008 von der Sophienklinik in Hannover, wo er als Geschäftsführer tätig war, zunächst als Verwaltungsdirektor zum Peiner Klinikum. 2012 wurde er als Stellvertreter in den Vorstand der AKH-Gruppe berufen. Seit dem vergangenen Jahr ist er kaufmännischer Direktor des Klinikums.

Der Weggang Junges wird hausintern als „herber Verlust“ gewertet. Man müsse sich darauf einstellen, dass künftig eine starke Stimme fehle, die Peiner Interessen in der AKH-Gruppe vertritt.

mic

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