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Klinikum: 20 Millionen für neue OP-Säle

Peine Klinikum: 20 Millionen für neue OP-Säle

Peine. Das Klinikum Peine steht vor großen Umbrüchen. Dabei soll in den kommenden Jahren kräftig investiert werden, zum Beispiel in neue Operationssäle. Hintergründe zu den zahlreichen Veränderungen erläuterte am Dienstag Stephan Judick, Vorstand der AKH-Gruppe aus Celle, zu der das Klinikum Peine gehört.

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Dr. Kristin Drechsler und Stephan Judick vor der Kulisse des Klinikums Peine. Sie erläuterten gestern die Pläne für die Zukunft des Peiner Krankenhauses.

Quelle: pif

Investiert werden soll auch in eine neue Abteilung für Geriatrie (Altersmedizin), die bereits zum 1. Oktober öffnen soll. Wie genau die Operationssäle aussehen sollen, werde zurzeit mit dem Land verhandelt. Judick geht von einem Investitionsvolumen zwischen 20 und 23 Millionen Euro aus.

Nach dem der bisherige kaufmännische Direktor Arturo Junge das Klinikum verlassen hat, ist die Unruhe im Betrieb groß: Wie geht es weiter? Steht am Ende sogar der Standort Peine zur Debatte? „Es geht weiter, und wir werden weiter investieren“, bekräftigte Judick im Gespräch mit der PAZ. Er erklärte aber auch, dass es um die wirtschaftliche Lage des Klinikums nicht gut bestellt sei und er gegensteuern wolle - und müsse.

So versorge das Klinikum nur rund 50 Prozent der Patienten aus dem Peiner Land, was unterschiedliche Gründe habe. Eine Quote von 60 bis 65 Prozent müsse zu schaffen sein, sagte Judick. Eine höhere Quote zu erreichen, sei schwierig, weil nicht alle medizinischen Leistungen in Peine angeboten werden. Im Klinikum Peine wird vor allem die Grundversorgung der Bevölkerung sichergestellt.

„Wir wollen Vertrauen gewinnen in der Bevölkerung, auch bei den niedergelassenen Ärzten im Peiner Land“, sagte Judick und kündigte an, dass ein Bürgerdialog am 9. September im Forum geplant sei. „Dort wollen wir zeigen, was wir können, und jeder Chefarzt stellt das Leistungsspektrum seiner Abteilung vor“, erläuterte Judick.

Wichtig für das Klinikum sei die Palliativversorgung. „Entsprechend ist geplant, die Palliativ-Station wieder zu öffnen“, sagte Dr. Kristin Drechsler, stellvertretende kaufmännische Direktorin.

Trotz aller positiver Nachrichten machte Judick deutlich, dass das Klinikum wieder in die Gewinnzone kommen müsse. 2014 betrug der Verlust 440 000 Euro. Er hofft, das Blatt schon im kommenden Jahr wenden zu können.

Von Thorsten Pifan

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