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Klingende Bergweihnacht fast wie in den Alpen

Peine Klingende Bergweihnacht fast wie in den Alpen

Peine . Zur Adventszeit gehört stimmungsvolle Musik für die meisten einfach dazu. So waren die Festsäle am Sonntag mit mehr als 650 Besuchern gut gefüllt, als Patrick Lindner und viele weitere bekannte Volksmusikgrößen zur klingenden Bergweihnacht einluden.

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Brachte die „Klingende Bergweihnacht“ in die Peiner Festsäle: Schlagerstar Patrick Lindner begeisterte die 650 Besucher.

Quelle: Isabell Massel

Ein buntes Programm mit klassischen und modernen Liedern, Sketchen und reichlich Gelegenheit zum Mitschunkeln und -singen entführte die Besucher aus dem nasskalten und grauen Peine in die verschneite Weihnachtswelt der Alpen.

Moderator und Feldberger-Sänger Hansy Vogt begrüßte die Gäste im schicken weißen Anzug und blank polierten Lackschuhen. Er kündigte einen flotten ersten Teil und einen vorweihnachtlichen zweiten Teil an. Zum musikalischen Auftakt griff Florian Fesl in die Tasten seines Akkordeons. „Servus, liebe Freunde“, sang er und sorgte damit sofort für beste Stimmung. Alle schunkelten und klatschten rhythmisch mit.

Gute Laune verbreitete auch Frau Wäber, die über ihre Erfahrungen in der Fuhsestadt berichtete: „Ich bin ein bisschen in Peine spazieren gegangen und plötzlich war ich in Dungelbeck. Was will man da bloß?“

Schlagersängerin Liane folgte mit einer Auswahl ihrer Lieder. Dann trat Patrick Lindner auf die Bühne und sang unter anderem seinen Klassiker „Die kleinen Dinge des Lebens“. Letzter Programmpunkt vor der Pause waren die Feldberger, die flotte Musik spielten und dem Publikum per Schild Regieanweisungen a la „Klatschen, schunkeln, singen“ gaben.

Nach der Pause wurde es weihnachtlich. Die Stars sangen klassische Weihnachtslieder und schließlich alle gemeinsam „Kling Glöckchen, Klingelingeling“. Es folgte ein buntes Repertoire alter und moderner Melodien sowie Lieder aus dem Programm der Stars.

Die Gäste waren begeistert von der tollen Stimmung, die die Musiker verbreiteten, mal flott, mal besinnlich, immer festlich-adventlich. „Mir hat es sehr, sehr gut gefallen. Es war ein schöner Nachmittag und die Weihnachtslieder passten gut in die Adventszeit“, lobt Ursula Reuter, die eigens zum Konzert aus Gifhorn angereist war.

Lauter, lang anhaltender Applaus gemischt mit Jubel belohnte die perfekte Vorweihnachtsshow. Volksmusikfans müssen nicht lange auf die nächste Veranstaltung warten. Bereits am 4. Februar gastiert Stefan Mross mit seiner Show „Immer wieder sonntags“ und vielen Musikerkollegen in den Festsälen. Karten gibt es beim Kulturring und an der Konzertkasse der PAZ.

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PAZ-INTERVIEW - Patrick Lindner: „Heiligabend wird das Radio für Musik sorgen“

Herr Lindner, Sie waren schon einmal in Peine. Was schätzen Sie an Auftritten in kleineren Städten?
Ich bin sehr gerne in kleineren Städten. Dort ist man näher am Publikum. Es ist intimer und für beide Seiten sehr schön.

Warum haben Sie sich der Volksmusik verschrieben?
Damals, 1989, war das für mich ein sehr guter Einstieg. Es gab eine Riesenerfolgswelle der volkstümlichen Musik, die für mich auch ein Sprungbrett war. Ich habe schnell eine eigene Fernsehshow bekommen, in der ich immer viele interessante Erfahrungen gemacht habe. Mit dem neuen Aufgabenbereich bin ich gewachsen und mir macht das Entertainment nach wie vor sehr großen Spaß.

Was ist für 2015 geplant?
Gleich zu Jahresanfang gehe ich auf große Musikantenstadltour. Später im Jahr stehe ich dann als Kaiser im Stück „Das weiße Rössl“ auf der Bühne. Kaiser wollte ich als Kind schon gerne werden.

Wie feiern Sie Weihnachten?
Wie Millionen andere auch. Zuhause unter dem Tannenbaum mit der Familie. Es gibt etwas Einfaches zu essen wie vielleicht Würstchen und Kartoffelsalat. Die Zeit zuhause genieße ich immer sehr.

Wird dann auch unter dem Tannenbaum gesungen?
(Lacht) – Ich bin seit Ende November auf Tour. Da wird Heiligabend mal das Radio für die Musik sorgen und nicht der Papa.

Was haben Sie Ihrem Sohn in Bezug auf Weihnachten vermittelt?
Weihnachten ist ein Fest der Familie. Wir haben versucht, Traditionen zu schaffen, die unser Sohn später in die eigene Familie mitnehmen kann. Materielles soll auf keinen Fall im Vordergrund stehen.

Interview: Dr. Nicole Laskowski

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