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Kleinkind im Gartenteich leblos aufgefunden

Peine Kleinkind im Gartenteich leblos aufgefunden

Stederdorf. Schreckliches Unglück Freitagabend in Stederdorf: Ein 15 Monate altes Mädchen lag leblos in einem Teich im Garten der Eltern an der Straße Am Heidacker. Der Notruf erreichte die Rettungskräfte um 18.12 Uhr. Das Kind wurde  in eine Braunschweiger Klinik gebracht und schwebte auch am späten Abend noch in akuter Lebensgefahr.

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Straßensperre am Unglücksort: Damit die Retter ungestört um das Leben des kleinen Mädchens kämpfen konnten, hatte die Freiwillige Feuerwehr die Straße gesperrt.

Quelle: rb

Was war passiert? Als der Vater der Großfamilie am Freitagabend nach Hause kam, schaute er wie gewohnt nach seinen Kindern. Dabei vermisste er offenbar ein Mädchen von einem Zwillingspärchen. Sofort begann die Suche nach dem Kind – erst im Haus, später im Garten. Laut Polizei hatten die größeren Kinder an diesem Nachmittag die Aufgabe, auf die kleinen Geschwister zu achten.

Beim Spielen hatte sich eines der Zwillingsmädchen offenbar unbemerkt von den anderen Kindern entfernt. Wie das Kleinkind letztlich in den Garten kam, konnte gestern Abend nicht mehr endgültig geklärt werden. Fest steht nur, dass der Vater geistesgegenwärtig reagierte, als er das Kind leblos in dem Gartenteich fand: Er begann sofort mit der Reanimation, während andere Familienmitglieder gleichzeitig die Rettungskräfte alarmierten.

Als Erstes traf die Besatzung eines Streifenwagens ein. Eine Polizistin übernahm die Reanimation, bis der Notarzt und der Rettungswagen eintrafen. Der Notarzt kam per Luftrettung mit Christoph 30.

Zur Unterstützung der Kräfte vor Ort waren auch mehrere Streifenwagen-Besatzungen der Polizei unterwegs, um die Mitglieder der Großfamilie zu beruhigen. Damit die Rettungsarbeiten in der Stederdorfer Siedlung ungestört verlaufen konnten, war auch die Freiwillige Feuerwehr Stederdorf im Einsatz. Die Retter sperrten die Zufahrten zu der Stichstraße für Fahrzeuge und hielten Schaulustige fern .

Das Mädchen schwebt nach Angaben der Polizei vom Samstag weiter in Lebensgefahr. Das 15 Monate alte Kind werde auf der Intensivstation versorgt, teilte die Polizei in Peine mit. Zu den näheren Umständen des Unglücks könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Von Thorsten Pifan (mit dpa)

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