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Klaus-Peter Wolf glänzte bei Lesung in der Stadtbücherei Peine

Peine Klaus-Peter Wolf glänzte bei Lesung in der Stadtbücherei Peine

Eine Krimilesung, bei der das Publikum Tränen lacht, so etwas schafft nur Autor Klaus-Peter Wolf. Der Schriftsteller stellte am Mittwochabend sein Buch „Ostfriesenfeuer“ in der Stadtbücherei Peine vor.

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Autoren-Paar: Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf.

Quelle: bol

Bevor jedoch der leidenschaftliche Geschichtenerzähler auf sein Buch einging, plauderte er zunächst aus dem Nähkästchen. „Wenn ich schreibe und beispielsweise in einem Restaurant gut gegessen habe, dann sage ich dem Wirt, dass sein Restaurant in meinem Buch vorkommen wird. Ich halte ihn dann an seine Preise bloß nicht zu ändern, das würde ja auf mich zurückfallen. Dann drohe ich ihm an, wenn er sich nicht dran hält, liegt im nächsten Krimi eine Leiche auf seiner Toilette und es wird lange nicht klar sein, woran diese gestorben ist.“

Mit dieser und vielen weiteren Anekdoten aus seinem Autorenleben hatte Wolf das Publikum sofort auf seiner Seite. Die rund 75 Besucher in der ausverkauften Stadtbücherei kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus und man konnte kaum glauben, dass man sich bei einer Krimilesung befand.

Wolf erklärte auch, dass er während des Schreibens in seine Protagonisten, die es im übrigen im wirklichen Leben gibt und die auch ebenso heißen wie in seinen inzwischen acht erschienenen und 2,7 Millionen mal verkauften Ostfriesenkrimis, hineinschlüpft. „Es ist spannend durch eine Stadt zu gehen und sie einmal durch die Augen eines Ermittlers und einmal durch die eines Täters zu sehen.“

Eine weitere Besonderheit, die Wolf von vielen anderen Autoren unterscheidet: Er schreibt seine Krimis mit der Hand. „Ich habe immer ein Arbeitsheft dabei und schreibe mit schwarzer Tinte.“

Dass Wolf anders ist als andere Autoren, merkt man auch daran, dass seine Frau Bettina Göschl selbst bekannte Autorin und Liedermacherin ist und für seine Krimis jeweils einen Song komponiert. Einige dieser Lieder trug sie auch bei der Lesung vor und begeisterte damit ebenfalls das Publikum.

Bei so charmanten und vor allem humorvollen Einblicken in ein nicht ganz typisches Autorenleben rückte das Buch „Ostenfriesenfeuer“ schon fast in den Hintergrund. Und doch las Wolf einige Kapitel vor, die Lust auf mehr machten. „Wenn ich schreibe, stelle ich mir immer vor, wie ich das auch vorlese“, erklärte der Autor, was dann dem Publikum auch verdeutlichte, warum Krimilesungen mit Klaus-Peter Wolf alles andere als gruselig sind.

Wer Wolf live erleben möchte, hat am Mittwoch, 22. Oktober, ab 19 Uhr in der Kreisbücherei Hohenhameln die nächste Möglichkeit dazu.

bol

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