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Klarer Aufwärtstrend bei Peiner Träger

Peine Klarer Aufwärtstrend bei Peiner Träger

Optimistisch blickt der Betriebsrat von Peiner Träger aufs laufende Geschäftsjahr. Mit 1,2 Millionen Tonnen Stahl soll in den beiden Trägerstraßen wieder deutlich mehr als im Vorjahr produziert werden. Zu einem neuen Standbein soll sich die Herstellung von Stahl-Brammen entwickeln. Für die 1222 Mitarbeiter kündigt der Betriebsrat zudem eine Qualifizierungs-Initiative – und fürs Stahlwerk ein „humaneres Schichtsystem“ an.

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Stahlproduktion: Peiner Träger will die Produktion 2012 wieder steigern, die Betriebsräte Udo Meyer und Garbriele Handke (kl. Bild) sind optimistisch.

Quelle: mic/Archiv

Peine. Die Krise sei zwar noch nicht überstanden, doch für Peiner Träger zeichne sich eindeutig ein positiver Trend ab, sagte Betriebsrats-Chef Udo Meyer gestern im Gespräch mit der PAZ. Zu den aktuellen Geschäftszahlen, die der Mutterkonzern, die Salzgitter AG, in Kürze vorstellen will, wollte er sich noch nicht äußern. Ziel für Peine sei es 2012 aber ganz klar, aus der Verlustzone heraus zu kommen.

Vielversprechend ist aus Sicht des Betriebsrates der Einstieg in das Geschäft mit Stahl-Brammen. Die Stahl-Brammen werden an die Salzgitter-Standorte Dortmund und Ilsenburg geliefert, wo Spundwände und Grobbleche daraus gefertigt werden. Ermöglicht wurde die Brammen-Herstellung durch die Inbetriebnahme des zweiten Elektro-Ofens (PAZ berichtete). 300 000 Tonnen sind das Etappenziel für 2012.

Meyer fasst die Brammen als „Produkt, dass sowohl im Konzern als auch auf dem Markt gebraucht wird“ zusammen. Peiner Träger sei dadurch künftig wirtschaftlich breiter aufgestellt.

Hohe Erwartungen setzt die stellvertretende Bertriebsrats-Chefin Gabriele Handke auch in die Produktion von neuartigem HSD-Stahl, die im Herbst starten soll. Der hochfeste und extrem dehnbare Stahl wird vor allem von der Automobilindustrie nachgefragt.

Aufgrund der gestiegenen technischen Anforderungen soll es in diesem Jahr eine breite Qualifizierungs-Initiative für die Mitarbeiter geben. Pro Schicht sollen dafür zwei zusätzliche Arbeiter eingesetzt werden.

Der Betriebsrat plant für 2013 die Umstellung auf ein „humaneres Fünf-Schichten-System“, so Meyer. Bedeutet: Zwei Tage Früh-, zwei Tage Spät- und zwei Tage Nachtschicht – und danach vier Tage frei.

Von den aktuell 1222 Beschäftigten im Stahlwerk sind 126 Leiharbeiter. Von den 14 Auszubildenden, die im Winter auslernen, sollen 13 übernommen werden. Zunächst sollen sie einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten.

mic

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