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Kitas: Kreis Hildesheim unterstützt seine Kommunen mit 22 Millionen Euro

Peine/Hildesheim Kitas: Kreis Hildesheim unterstützt seine Kommunen mit 22 Millionen Euro

Peine/Hildesheim. Spannende Entscheidung beim möglichen Peiner Fusionspartner Hildesheim: Der dortige Landrat Reiner Wegner (SPD) hat gemeinsam mit den Bürgermeistern eine Vereinbarung unterzeichnet, dass in 2014 und 2015 die kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden die Aufgaben der Kindertagesbetreuung weiter vor Ort organisieren sollen. Hierfür zahlt der Landkreis in den beiden Jahren insgesamt mehr als 22 Millionen Euro an die Kommunen.

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Betreuung in einer Kindertagesstätte: Im Kreis Hildesheim erhalten die Kommunen für ihre Leistungen eine großzügige finanzielle Unterstützung.

Quelle: A

Im Vergleichszeitraum sind dies im Kreis Peine laut fortgeführtem Haushaltansatz etwa drei Millionen Euro für den Kita-Bereich. Dazu sagte Peines Kreis-Sprecher Henrik Kühn: „Aber diese Zahlen lassen sich so nicht unmittelbar und direkt miteinander vergleichen. Hierbei würde sich ein schiefes Bild ergeben. Denn der Landkreis Peine hat beispielsweise mehr sozialpolitische Aufgaben als der Kreis Hildesheim. Darüber hinaus sind wir - im Gegensatz zu Hildesheim - Träger aller weiterführenden Schulen, was in diesem Kontext ebenfalls zu beachten ist.“

Doch laut gut unterrichteter Kreise rumort es in den Peiner Kommunen, denn der große Unterschied in der Kita-Förderung zwischen 22 Millionen Euro im Kreis Hildesheim und nur drei Millionen im Kreis Peine wirft Fragen auf. Wo liegen die genauen Unterschiede, und woher hat der Landkreis Hildesheim so viel Geld für diese „traumhafte“ Unterstützung? Und vor allem später bei einer möglichen Fusion komme es zu großen Verwicklungen, denn wie solle man die unterschiedliche Förderung zwischen den beiden Kreisen angleichen? Werde es dann eine allgemeine Absenkungen geben? Einige Kommunen aus dem Kreis Peine wollen nachhaken.

Und es gibt einen weiteren Beschluss im Kreis Hildesheim: Die Kommunen sollen dort zukünftig an einer positiven Haushaltsentwicklung des Landkreises mit 50 Prozent beteiligt werden. Auch das ist laut gut unterrichteter Kreise im Landkreis Peine „in der derzeitigen kritischen finanziellen Situation unvorstellbar“.

tk

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