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Kita-Streik: Gewerkschaften bitten um Verständnis

Kreis Peine Kita-Streik: Gewerkschaften bitten um Verständnis

Am Donnerstag werden wieder die kommunal betriebenen Kindertagesstätten bestreikt. Die Gewerkschaften Komba und Verdi fordern unter anderem mehr Lohn für die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen und haben - unabhängig voneinander - einen weiteren Warnstreik für den 16. April ausgerufen.

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Groß-Demonstration der Gewerkschaft-Verdi in der vergangenen Woche. Es folgt der dritte ganztägige Warnstreik in Folge.

Quelle: A

Doch so langsam verlieren die Gewerkschaften an Rückhalt aus der Bevölkerung.

Zahlreiche Eltern meldeten sich bei der PAZ, nachdem über den Streik am Donnerstag von Erziehern und Sozialarbeitern, dem bereits dritten in vier Wochen, berichtet wurde. Der Tenor: Zwar habe man einerseits Verständnis und könne den Wunsch nach mehr Anerkennung und Lohn verstehen, doch bei den „regelmäßigen Streiks bekomme ich langsam echt ein Problem mit der Betreuung. Müssen die denn so oft hintereinander streiken?“, fragte eine Anruferin.

„Ja“, sagt Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Region Süd-Ost-Niedersachsen. „Ich verstehe diese Bedenken. Aber wie sollen die Arbeitnehmer sonst versuchen, aus dem Bezahlloch für Erzieher herauszukommen, außer durch Streiks?“ Auch Peines Komba-Pressesprecher Carsten Stuhr verteidigt das Vorgehen: „Wenn die Arbeitgeber-Seite sich bewegen würde, müsste nicht gestreikt werden.“ Streiken sei das einzige Mittel, auf die Forderungen aufmerksam zu machen und sie durchzusetzen. „Wir hoffen daher weiter auf Verständnis.“

Am Donnerstag streiken nun also erneut Beschäftigte in den Bereichen kommunaler Jugend- und Sozialarbeit. Rund 200 Peiner werden sich voraussichtlich an den Streiks beteiligen. Auch nach drei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber noch kein Angebot unterbreitet. Präsident des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Niedersachsen ist übrigens Peines Landrat Franz Einhaus.

js

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