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Kita Mia: "Wir hängen im luftleeren Raum"

Essinghausen Kita Mia: "Wir hängen im luftleeren Raum"

Essinghausen. Die Zeit drängt: Die gemeinsame Betreuung von behinderten und nichtbehinderten Kinder in Krippen über den 31. Juli hinaus ist immer noch ungewiss.

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Noch wurde kein behindertes Kind angemeldet: Die Krippenkinder mit Kita-Mitarbeiterin Janine Fritzsch, Sabine Sieger (Bereichsleiterin der Vorschulischen Förderung der Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf) und Kita-Leiterin Maria Wille (von links).

Quelle: jti

„Wir hängen im luftleeren Raum“, sagt Sabine Sieger, Bereichsleiterin der Vorschulischen Förderung der Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf (BBB). Hintergrund: Die Behindertenhilfe will in ihrer neuen Kindertagesstätte Mia (Miteinander in Aktion) in Essinghausen auch integrative Krippen betreiben und Kinder mit Förderbedarf aufnehmen. Eine Gruppe gibt es bereits, ein zweite soll zum 1. September starten.

Ab 1. August sind die Rahmenbedingungen und die Finanzierung für sogenannte inklusive Krippen aber nicht mehr gesichert. Das Land Niedersachsen habe noch keine weiterführende Regelung getroffen, kritisiert Sieger. „Wir können Eltern mit einem behinderten Kind zum jetzigen Zeitpunkt keine rechtssicheren Zusagen machen, anmelden sollten sie ihre Kinder trotzdem.“

„Fakt ist nach wie vor, dass die derzeitigen Einrichtungen, die integrative Betreuung in einer Krippe angeboten haben verunsichert sind, weil das landesweite Modellprojekt für 185 Kinder ausläuft und das Land sich zu einer Folgeregelung bisher nicht geäußert hat“, erläutern der Peiner Stadtrat Friedhelm Seffer und BBB-Geschäftsführer Uwe Hiltner. Dies sei im Sinne des Inklusionsgedankens und mit Blick auf Aussagen gegenüber Eltern behinderter Kleinkinder bedauerlich.

Bislang habe es bei der Kita Mia keine Anmeldung für ein behindertes Kind gegeben. „Es handelt sich derzeit hier vor Ort damit um ein theoretisches Problem, was sich aber ändern kann, wenn ein behindertes Kind für die Krippenbetreuung angemeldet werden sollte. Insoweit wäre es absolut wünschenswert, wenn das Land sich in der Frage der Förderung alsbald äußern würde um Planungssicherheit für die Beteiligten zu schaffen“, meinen Seffer und Hiltner. „Die Gleichbehandlung von Eltern behinderter und nichtbehinderter Kinder, wird so nicht gewährleistet“, so Hiltner.

jti

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