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Kirchenkreisamt: Leiter Reinhold Finke wird am Montag verabschiedet

Peine Kirchenkreisamt: Leiter Reinhold Finke wird am Montag verabschiedet

Peine. Reinhold Finke ist ein Mensch, der lieber im Hintergrund wirkt und wenig Aufhebens um seine Person macht. Und so wird der Abschied des Leiters des Kirchenkreisamtes in die passive Phase der Altersteilzeit an seinem 60. Geburtstag am Montag auf eigenen Wunsch im kleinen Kreis stattfinden.

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Der scheidende Leiter des Kirchenkreisamtes Peine: Reinhold Finke.

Quelle: jti

Geboren wurde Finke in Nordhorn in der Grafschaft Bentheim. Mit 18 wuchs in ihm „die Idee, in die Verwaltung zu gehen“. Dass er in Hannover beim Landeskirchenamt anfing, war eher Zufall. „Aber wenn ich jetzt zurückblicke, auch auf die Alternativen, die ich hatte, war es der beste Schritt“, ist Finke überzeugt.

Von 1972 bis 1975 absolvierte er die Vorbereitungszeit für die Inspektorenlaufbahn, und war schon einmal für zwei Monate nach Peine abgeordnet worden. Nach seinem Wehrdienst fing er 1977 fest in Peine an, blieb und wurde 2004 Leiter des Kirchenkreisamtes.

An seinem Beruf liebt er die Vielfalt: „Finanzen, Grundstücks- und Bauverwaltung, Kitas, Diakonie und Jugendarbeit - man ist nicht auf eine Sache festgelegt.“ Dazu kommt der Kontakt mit Menschen. „Wir arbeiten mit vielen Ehrenamtlichen zusammen, da gibt es jede Woche Berührungspunkte mit anderen Menschen und immer wieder besondere Erlebnisse.“

Etwas Besonderes für den Amtsleiter sind auch seine Mitarbeiter: „Was wäre ich ohne die Kolleginnen und Kollegen? Nichts!“ So ein Zusammenhalt sei nicht selbstverständlich. Und so habe ihm die geplante Fusion mit dem Kirchenkreisamt Gifhorn allerhand Kopfzerbrechen und Sorgen um die Mitarbeiter bereitet.

Durch die zeitliche Streckung bis 2018/2020 gebe es hier nun Entlastung, um alles sozial und verträglich abzufedern. Hier betont Finke auch die gute Zusammenarbeit mit Kirchenkreistag und Superintendentur. „Wir sitzen mit vielen Menschen in einem Boot.“

Die neu gewonnene Freiheit will Finke nutzen, um Dinge zu tun, die er vorher durch die dienstlichen Verpflichtungen nicht regelmäßig schaffen konnte. Vielleicht auch etwas in Richtung Ehrenamt. Zu seinen Hobbys zählen Lesen und Musik. Seit zwei Jahren haben er und seine Frau außerdem einen Airdale Terrier. „Nach Rasse und Größe bewusst ausgewählt, damit ich mich beim Streicheln nicht bücken muss“, sagt Finke und lacht.

jti

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