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Kirchenkreis richtet zwei neue Stellenfür Sozialarbeiter und Diakon ein

Peine Kirchenkreis richtet zwei neue Stellenfür Sozialarbeiter und Diakon ein

Gute Nachrichten aus dem Kirchenkreistag: In den Jahren 2012 und davor konnten ein Überschuss von rund 768 506 Euro und 2013 ein Überschuss von etwa 172 000 Euro erzielt werden.

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Neue Leitung für das Kirchenkreisamt (v.l.): Edgar Janßen und Cathrin Körner mit Superintendent Dr. Volker Menke. Das kleine Foto zeigt Referent Professor Dr. Gerhard Wegener.

Quelle: oh

Peine. Aus dem ersten Überschuss sollen vor allem eine Sozialarbeiterstelle ab 2015 und eine vierte Diakonenstelle ab 2017 finanziert werden. Die 172 000 Euro werden für das Bonifizierungsprogramm, die Projekte Mogilew und Borwa II sowie die Jugendkirche und das Familienzentrum verwendet. Die Beschlüsse wurden mehrheitlich gefasst.

Zuvor ging Professor Dr. Gerhard Wegener der Frage nach „Wie wird christlicher Glaube weitergegeben?“ Das Bild der Kirche sei bei den Mitgliedern gar nicht so negativ, stellte der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche Deutschlands fest. „Dabei gibt es einen Unterschied zwischen den Großstädten und den Kleinstädten wie Peine.“ In der Stadt Hannover waren im Jahr 2000 rund 40 Prozent der Bevölkerung Kirchenmitglieder und im Jahr 2013 gab es nur noch 33 Prozent. 44 Prozent der Mitglieder fühlen sich ihrer Kirchengemeinde und auch der evangelischen Kirche verbunden und 73 Prozent wollen nicht austreten. 20 Prozent engagieren sich aktiv an kirchlichen und religiösen Gruppen und 75 Prozent kennen einen Pastor oder Pastorin vom Sehen oder per Gesprächskontakt.

Als Brücken von kirchlicher Arbeit in die Gesellschaft nannte Wegener Amtshandlungen wie Taufen, Konfirmationen, Trauungen, die Diakonie als Form der Nächstenliebe und das bürgerschaftliche Engagement. „Hier sind wir für die Menschen und die Gesellschaft nützlich.“

Nachholbedarf sah Wegener in der Weitergabe der Mitgliedschaft in der Kirche. Religiöse Kommunikation findet überwiegend im privaten Bereich statt. 56 Prozent der Kirchenmitglieder sprechen nie über Religion, 44 Prozent aber mindestens selten. 34 Prozent der Evangelischen insgesamt halten eine religiöse Kindererziehung für nicht wichtig. Bei den 15 bis 49-Jährigen sind es sogar 42 Prozent.

Sein Fazit: „Die Volkskirche funktioniert nach wie vor, aber das Interesse an der Weitergabe des Glaubens wird weniger.“

jti

Info

In einer Andacht zu Beginn des Kirchenkreistages führte Superintendent Dr. Volker Menke den neuen Leiter des Peiner Kirchenkreisamtes Edgar Janßen und seine Stellvertreterin Cathrin Körner in ihre Ämter ein. In den Kirchenkreistags-Vorstand wurde als stellvertretender Vorsitzender Pastor Karl-Heinrich Waack gewählt.

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