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Kirche: Restaurierte Glocken sind wieder da

"Zu den Heiligen Engeln" Kirche: Restaurierte Glocken sind wieder da

Viel zu staunen hatten Kinder von der Tagesstätte St. Elisabeth und der Burgschule sowie Passanten und Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde „Zu den heilige Engeln“: Im Zuge der Renovierungsarbeiten am Kirchenturm zog gestern ein spezieller Kran beide restaurierten Glocken wieder in den Turm, wo sie nun eingebaut werden.

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Katholische Kirche „Zu den Heiligen Engeln“: Eine restaurierte Glocke wurde per Kran wieder eingesetzt.

Quelle: Antje Ehlers

Peine. „Viele Monate mussten wir auf den Klang der Glocken verzichten, doch an Ostern soll das Kirchengeläut dann wieder harmonisch zusammen erklingen“, versprach Pfarrer Hendrik Rust während einer kurzen Andacht mit Segnung der wieder einzubauenden Glocken. Kirchenvorstand Gerhard Handzik fügte hinzu, dass bereits am kommenden Palmsonntag die Glocken während der Prozession kurz zu hören seien.

Im Glockenstuhl befand sich zuletzt nur noch eine Stahlglocke, welche 1957 in Bockenem gegossen und dann eingebaut wurde. Diese wird nun abgebaut und eingelagert. Die kleine Glocke von 1663 hatte einen Sprung und war lange Zeit nur abgestellt, jetzt wurde sie restauriert und wird demnächst ebenso wieder zu hören sein wie die große Glocke von 1611, welche erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Peine kam. Die dritte Glocke ist von 1927. Die bisher verwendeten Stahljochen zur Aufhängung werden wegen des besseren Klanges durch Holzjochen ersetzt.

Die lateinische Inschrift der kleinen Glocke konnte mit Hilfe des Lateinlehrers Marco Schubert vom Ratsgymnasium wie folgt übersetzt werden: „Ich bin die Glocke des göttlichen Lobes, der Schrecken der Unterwelt, ich reinige die Lüfte, ich verklage die Toten.“ Die große Glocke zieren Wappen der Stifter, eine Reliefbordüre und eine Widmung in deutscher Sprache.

Da die Glocken nicht neu gegossen werden mussten, kam es zu enormen Kosteneinsparungen. Statt der veranschlagten 85 000 Euro belaufen sich jetzt die tatsächlichen Kosten auf etwa 50 000 Euro. Dieses Geld wird aus eigenen Mitteln zur Verfügung gestellt.

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