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Kinderpornos: Peiner (43) vor Gericht

Peine Kinderpornos: Peiner (43) vor Gericht

Peine. Einem 43-jährigen Peiner wurde vorgeworfen kinderpornografischer Dateien besessen zu haben. Jetzt musste er sich vor dem Peiner Amtgericht verantworten.

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Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde verhandelt.

Quelle: mgb

Verwirrspiel vor dem Peiner Amtsgericht: Erst erschien der Angeklagte nicht und musste mit der Polizei zu Hause abgeholt werden, dann tischte er der Staatsanwaltschaft und dem Strafrichter eine unglaubliche Geschichte auf. Doch von vorn: Einem 43 Jahre alten Angeklagten aus Peine wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, im Juli 2013 und die Zeit davor, kinderpornografischer Dateien besessen zu haben, die der Angeklagte aus dem Internet heruntergeladen hat und von anderen per E-Mail zugeschickt bekam. Diesen Vorwurf gab der Angeklagte auch zu, allerdings brachte er zu seiner Entschuldigung eine Geschichte vor, die Zweifel aufkommen ließ.

Der Peiner ist Vater von zwei Töchtern, die er eigenen Angaben zufolge schützen wollte. Seine Ex-Frau lebt in einer neuen Beziehung mit einem ehemaligen Polizisten, um den sich angeblich das Gerücht rankt, er sei aus dem Polizeidienst ausgeschieden, da er privat mit kinderpornografischem Material zu tun habe. Da seine Töchter inzwischen in einem gemeinsamen Haushalt mit diesem Polizeibeamten leben, durchsuchte der Angeklagte das Internet nach kinderpornografischen Bildern, um darauf seine Kinder zu entdecken und entsprechende Schritte einleiten zu können. „Die Fotos habe ich nur aus privaten, ermittlungstechnischen Gründen gespeichert“, erklärte der Angeklagte, der keinen Kontakt zu seinen Kindern hat, unter Tränen.

Der Staatsanwalt wandte jedoch ein „Das klingt alles unglaubwürdig. Wenn es aus ermittlungstechnischen Gründen war, dann speichert man die Bilder doch nicht auf CDs und DVDs. Dann sichtet man die und gut ist. Oder man geht gleich andere Wege.“ Die meisten Fotos wurden nämlich auf diesen Speichermedien und nicht auf dem Computer des Angeklagten gefunden.

Stutzig wurde das Strafgericht auch, weil der Angeklagte in der Vergangenheit bereits schon einmal wegen der Verbreitung pornografischer Schriften vor Gericht stand. Allerdings stellte man damals das Verfahren wegen Schuldunfähigkeit ein. Warum wegen Schuldunfähigkeit die Einstellung erfolgte, konnte nicht geklärt werden. Es fehlten entsprechende Akten. Daher wurde das Verfahren vorübergehend ausgesetzt, und die fehlenden Akten werden jetzt angefordert.

bol

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