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Kinderpornos: Bewährungsstrafe für Peiner (44)

Gericht Kinderpornos: Bewährungsstrafe für Peiner (44)

Peine. Weil bei einer Hausdurchsuchung 181 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten gefunden wurden, musste sich ein Peiner (44) vor dem Amtsgericht verantworten. Er erhielt eine Bewährungsstrafe.

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Vor dem Amtsgericht Peine wurde verhandelt. Der Angeklagte erhielt eine Bewährungsstrafe.

Der arbeitslose Angeklagte gab an, er habe im Internet eigene Recherchen angestellt, da er befürchtete, seine Kinder könnten auf derartigen Fotos auftauchen. Er lebe von diesen getrennt, habe keinen guten Kontakt und hätte gehört, dass der neue Lebenspartner seiner Ex-Frau in derartigen Kreisen unterwegs wäre.

Während seiner Aussage stiegen dem Angeklagten immer wieder Tränen in die Augen. „Ich habe das nur aus dem Sicherheitsgedanken heraus gespeichert. Ich ekel mich vor Menschen, die so etwas machen“, gab er an.

Ferner war der Mann wegen des Verstoßes gegen das Künstler-Urhebergesetz und Beleidigung angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, Bilder von drei befreundeten Frauen in eindeutigen Posen ohne deren Wissen im Internet hochgeladen zu haben. Der Angeklagte war auch diesbezüglich weitgehend geständig.

In der Vergangenheit war der Mann bereits wegen ähnlicher Vergehen angeklagt. Allerdings wurden die Verfahren seinerzeit wegen verminderter Schuldfähigkeit eingestellt.

Daher wurde erneut ein Gutachter herangezogen. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass der ehemalige Lkw-Fahrer durch mehrere Unfälle, bei denen er unter anderem ein schweres Schädelhirntrauma davontrug, unter einer Persönlichkeitsstörung leide. Schlussendlich aber sah der Gutachter eine Wiederholungsgefahr und eine Handlungseinschränkung aufgrund einer hirnorganischen Störung. Aber einen Handlungsüberblick habe der Angeklagte dennoch gehabt, gab der Gutachter an.

Daraufhin verurteilte der Strafrichter den Mann zu 13 Monaten Haft, ausgesetzt auf vier Jahre zur Bewährung, sowie 200 Stunden sozialer Arbeit.

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