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Kinder aus Weißrussland machten Ferien

Peine Kinder aus Weißrussland machten Ferien

Stederdorf. Drei Wochen „Ferien vom verstrahlten Alltag“ machten sieben Kinder und zwei Betreuerinnen aus Weißrussland im Peiner Land. Eingeladen hatten der CVJM-Landesverband Hannover und der CVJM Stederdorf. Verabschiedet wurden sie jetzt in der St.-Petrus-Kirche und auf dem Hof von Barbara und Gustav Kamps.

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Am Feuerwehrauto mit Ortsbürgermeister Gustav Kamps (2. v. l.) und Ortsbrandmeister Ludwig Schrader.

In einem berührenden Gottesdienst erinnerte Pastorin Christiane Tjaden an die Tschernobyl-Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986. „Im Kontrast dazu kann ein farbiger Regenbogen als Zeichen des neuen Bundes Gottes mit den Menschen Erinnerung, Mahnung und Hoffnung zugleich sein,“ sagte Tjaden. Die Gastkinder und die CVJM-Gitarren- und Trommelgruppe trugen zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Die Zehn- bis Elfjährigen kamen aus der Region Woloshin, rund 70 Kilometer von der Hauptstadt Minsk entfernt, und wohnten bei den Gastfamilien Gerstenberg, Kamps, Haubenreißer und Könemann in Stederdorf, Vöhrum und Edemissen. Den Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Durch die Teilnahme am normalen Lebensalltag der Gastfamilien erfuhren die weißrussischen Kinder viel über Deutschland.

Der CVJM versteht sein Engagement nicht nur als humanitäre Hilfe, sondern auch als Beitrag zur Völkerverständigung. „Die Kinder werden ihren Familien von den guten Erfahrungen in Deutschland berichten und damit auch Zuversicht nach Hause mitnehmen. Das wird ihren weiteren Lebensweg in der Familie und Schule positiv beeinflussen“, sagten die weißrussischen Lehrerinnen Janina Makrytskaya und Tatjana Keszik. „Danke, dass wir hier sein dürfen“, sagte die elfjährige Niazhana. „Ich finde, dass es in Deutschland für uns Kinder überall interessant ist.“ Der 13-jährige Raman meinte: „Wir werden die gemeinsame Zeit im Anne-Frank-Haus Oldau und in unserer Gastfamilie nicht vergessen.“

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