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Kickerturnier endete mit Kopfplatzwunde

Peine Kickerturnier endete mit Kopfplatzwunde

Insgesamt zweimal soll am Vatertag letzten Jahres ein 46 Jahre alter Peiner einem Wirt (ebenfalls 46) in einer Kneipe eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben.

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Das Gericht in Peine.

Quelle: mgb

Peine. So lautete die Anklage wegen schwerer Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeugs gegen den Gas- und Wasserinstallateur vor dem Amtsgericht. Nach Anhörung von sechs Zeugen urteilte der Richter auf Notwehr und sprach den Mann frei. Die Staatsanwaltschaft hatte auf Körperverletzung plädiert und eine Geldstrafe von 2100 Euro beantragt.

Der Angeklagte räumte ein, dass er den Wirt seinerzeit, wenn überhaupt, nicht willentlich verletzt habe. Vielmehr sei der es gewesen, der gegen ihn äußerst aggressiv aufgetreten sei. Vorausgegangen waren zwei Spiele zwischen den beiden am Kickertisch, die der Angeklagte gewonnen hatte. Der Wirt erwies sich als schlechter Verlierer, pöbelte seinen Gast an und verwies ihn schließlich der Gaststätte. Dabei soll er, wie auch einige Gäste gehört hatten, gedroht haben: „Ich stech‘ dich ab!“

Der Angeklagte fügte sich, wie er berichtete und auch die Zeugen bestätigten. Ab diesem Punkt weichen deren Aussagen jedoch stark voneinander ab. Wie der Geschädigte behauptet, habe der Gast unvermittelt eine Bierflasche gegriffen und diese ihm über den Schädel gezogen. Diesen Angriff konnten die Zeugen nicht einwandfrei bestätigen oder bestritten ihn; es war damals auch einiges an Alkohol im Spiel - allein für den Wirt ergab ein Test über zwei Promille.

Wohl aber untermauerten einige Zeugen die Angaben des Angeklagten, der Wirt habe ihn kurz vor der Ausgangstür noch von hinten gepackt und in den Schwitzkasten genommen. „Er hat mir die Luft abgedrückt, ich wollte da nur noch raus“, sagte der Angeklagte.

Wie Fotos belegen, trug der Wirt eine blutende Platzwunde auf der Stirn davon. Der Richter ging davon aus, dass sich der bislang unbescholtene Angeklagte gewehrt hatte und dabei die Verletzung entstanden sei. Der Kneipier ist bereits wegen Körperverletzung vorbestraft.

hui

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