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Kesslers Appell: „Standort Peine nicht aufgeben“

Peine Kesslers Appell: „Standort Peine nicht aufgeben“

Peine. Zur Streichung von 300 Jobs bei der kriselnden Stahlfirma Peiner Träger (PAZ berichtete) ergreift jetzt Bürgermeister Michael Kessler (SPD) das Wort: „Ich hatte bewusst mit einer Stellungnahme zur Situation der Peiner Träger GmbH gewartet, bis endgültig klar ist, wie hoch der Personalabbau wirklich sein wird. Es ist nun bekannt geworden, dass etwa 300 Beschäftigte das Werk Peine verlassen müssen. 300 Arbeitsplätze weniger in Peine - das ist in erster Linie hart für die Betroffenen, aber das ist auch schlecht für unsere Stadt.“

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Ein Mitarbeiter der Stahlfirma Peiner Träger steht im Walzwerk.

Quelle: A

Er betont, dass ihm als Bürgermeister das Schicksal der Träger GmbH wichtig sei. Der Standort Peine dürfe nicht vorschnell aufgegeben werden.

Deswegen freue es ihn, dass der Vorstandsvorsitzende des Mutterkonzerns Salzgitter AG, Heinz Jörg Fuhrmann, offensichtlich den Willen habe, den Standort zu erhalten. „Von daher appelliere ich als Bürgermeister an die Entscheider, diese erklärte Absicht auch ernsthaft zu verfolgen. Man darf nicht übersehen, dass das Land Niedersachsen ein gewichtiges Wort mitzureden hat und von daher begrüße ich das glasklare Bekenntnis des Ministerpräsidenten Stephan Weil zum Erhalt des Standortes Peine“, so Kessler. Er werde sich dafür bei Weil bedanken.

Unterdessen kündigt Salzgitter-AG-Sprecher Bernhard Kleinermann an, dass am Donnerstag, 26. September, dem Aufsichtsrat eine neue Konzernstruktur zur Entscheidung vorgelegt wird. „Unsere Ziele sind eine hohe Kunden- und Marktorientierung, eine schlanke Organisationsstruktur und eine hohe Prozess-Effizienz.

Es wird unter anderem vorgeschlagen, den Stahlbereich in zwei Geschäftsbereiche zu untergliedern: Flachstahl und Profile/Grobblech“, so der Salzgitter-AG-Sprecher.

Außerdem sollen einige der Konzerndienstleister in diese neuen Geschäftsbereiche integriert werden. Als Beispiel nennt Kleinermann die Deutsche Erz und Metall-Union (Deumu), die für Peiner Träger den Schrott einkauft. Sie soll gemeinsam mit Peiner Träger in den Geschäftsbereich Profile/Grobblech eingegliedert werden.

Die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) sollen dagegen laut Kleinermann als konzernweiter interner Logistikdienstleister an zentraler Stelle aufgehängt werden. Sie sind für den Transport von Rohstoffen und Walzstahl innerhalb und außerhalb der stahlproduzierenden Werke zuständig.

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