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Kessler zum Tag der Deutschen Einheit

Peine Kessler zum Tag der Deutschen Einheit

Am 3. Oktober, feiern die Bürger den Tag der Deutschen Einheit. Als deutscher Nationalfeiertag erinnert er an die Wiedervereinigung, die mit dem Wirksamwerden des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 „vollendet“ wurde. Dazu nimmt Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) Stellung.

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Peines Bürgermeister Michael Kessler nimmt Stellung zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

Quelle: Foto: Archiv

Kessler sagt: „Die Wiedervereinigung liegt nun rund ein Vierteljahrhundert zurück, Diejenigen deutschen Mitbürger, die sich selbst erinnern können, sind mindestens 40 Jahre alt. Das zeigt uns einerseits wie schnell die Zeit vergeht und andererseits, dass wir gerade in der jungen Generation dieses Erinnern wach halten müssen.“

Die Trennung der beiden deutschen Staaten nach dem Krieg habe zu einer erheblichen Ungleichheit im Leben einer ganzen Generation geführt. In Westdeutschland habe sich unter Hilfestellung westlicher Staaten eine funktionierende Demokratie und auf Basis von Ludwig Ehrhardts (sozialer) Marktwirtschaft geradezu ein Wirtschaftswunder entwickelt- es sei über Jahrzehnte nur bergauf gegangen. Man dürfe hierbei allerdings auch die nachhaltige materielle Hilfe der USA nicht vergessen.

„Im Osten hingegen entwickelte sich die kommunistisch geprägte Wirtschaft nur sehr langsam - geprägt von unendlich vielen Repressalien und jeglicher Unterdrückung demokratischer Rechte. Bis zum Mauerbau konnte man unter Zurücklassung seiner Habe dem System noch durch Flucht entgehen, später war dies nur unter Lebensgefahr möglich und bedingte oft genug auch das Zurücklassen der Familie, Kinder. Die junge Geschichte unseres wiedervereinigten Landes kann nur wiederholend durch Reden und Erzählungen aufrecht erhalten werden“, so der Bürgermeister.

Den Schulen sei empfohlen, die jubelnden Deutschen in Filmen zu zeigen, die nach plötzlicher Öffnung der Mauer in ihren Trabbis in die Freiheit fuhren - „manche ganz schnell, weil sie noch gar nicht daran glauben konnten“.

Und zum Verhältnis zur Piener Partnerstadt Aschersleben in Sachsen-Anhalt erklärt Kessler: „Die Beziehung zu Aschersleben ist sehr gut und zwar erfreulicherweise nicht nur auf der politischen Schiene, sondern es gibt inzwischen mannigfaltige Beziehungen auf anderen Ebenen von der Schulpartnerschaft der Gymnasien über Fußball, gegenseitige Besuche der Seniorengruppen, enge Beziehungen von Service-Clubs wie den beiden Rotary-Clubs bis hin zu Kontakten der Kleingärtner und Schachliebhaber.“

Am Montag, 3. Oktober, besucht der Rat der Stadt „turnusgemäß“ am Tag der Deutschen Einheit die liebgewonnene Partnerstadt im „Salzland“.

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