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Kessler (SPD) wird mit 73,9 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt

Peine Kessler (SPD) wird mit 73,9 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt

Peine. Michael Kessler (65) bleibt Bürgermeister der Stadt Peine. Der SPD-Mann ist gestern mit 73,9 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Kessler, seit 2006 im Amt, steht nun für zwei weitere Jahre an der Spitze der Stadtverwaltung. Herausforderer Karl-Heinrich Belte von der Peiner Bürgergemeinschaft (PB) erzielte mit 26,1 Prozent einen Achtungserfolg - wohl auch deshalb, weil er zahlreiche Stimmen aus seiner ehemaligen Partei, der CDU, zog. Die Christdemokraten - zweitstärkste politische Kraft in Peine - hatten für die Bürgermeisterwahl keinen eigenen Kandidaten aufgestellt.

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Feierlaune im Egon-Bahr-Haus nachdem Kesslers Wiederwahl mit deutlichem Ergebnis feststand.

Quelle: im

Feierlaune herrschte gestern Abend im Egon-Bahr-Haus, der SPD-Parteizentrale. Dass Kessler, der allgemein beliebt und politisch unumstritten ist, die Wahl gewinnen würde, daran hatte niemand ernsthafte Zweifel. „Wir freuen uns über ein sattes Ergebnis und gratulieren unserem alten und neuen Bürgermeister Michael Kessler recht herzlich“, sagte SPD-Stadtverbands-Chef Klaus Saemann. Die SPD Peine freue sich, dass Kessler nun noch insgesamt zweieinhalb Jahre sein Amt bekleidet. SPD-Unterbezirksvorsitzender Gerd Meister jubilierte: „Heute war ein toller Abend für die SPD im gesamten Kreisgebiet, da auch der Hohenhamelner SPD-Bürgermeister Lutz Erwig mit 64 Prozent wiedergewählt wurde.“ Saemann bilanzierte: „Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht - auch hinsichtlich des Ergebnisses bei der Europawahl, bei der die SPD vier Prozentpunkte gewonnen hat.“

Ermöglicht wurde Kesslers Amtszeitverlängerung übrigens durch ein neues Landesgesetz. Dieses sieht vor, die Amtszeit von Bürgermeistern ab 2016 schrittweise von acht auf fünf Jahre zu reduzieren - und die Wahltermine damit so zu synchronisieren, dass die Bürgermeisterwahlen spätestens ab 2021 zusammen mit den Kommunalwahlen stattfinden. Gleichzeitig wurde das Höchstalter für Kandidaten von 64 auf 66 Jahre hochgesetzt.

Das neue Landesgesetz beinhaltet zudem einen Passus, der besagt, dass es für Kandidaten, die grundsätzlich für sieben Jahre antreten müssen, nach zwei Jahren ein Rücktrittsrecht gibt. Kessler untermauerte gestern noch einmal in aller Deutlichkeit: Nach den zwei Jahren ist wirklich Schluss.“

mic

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