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Kessler: „Aktuell leben 614 Flüchtlinge in Peine“

Peine Kessler: „Aktuell leben 614 Flüchtlinge in Peine“

Peine. Das Thema Flüchtlinge bewegt weiterhin die Peiner Bürger. Zum aktuellen Stand der Asylsuchenden in der Fuhsestadt äußert sich jetzt Bürgermeister Michael Kessler (SPD). Er sagt: „Derzeit leben 614 Flüchtlinge in Peine und somit 128 weniger als noch im Mai.

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Flüchtlinge sitzen in Peine vor einer Halle des Unternehmensparks II an der Woltorfer Straße.

Quelle: Archiv

Zurückzuführen ist die 17-prozentige Fluktuation auf die freiwillige Rückkehr vieler Flüchtlinge zurück in die Gebiete des Balkans. Nur ein geringerer Anteil kehrt zurück in Länder wie Afghanistan, Irak, Iran oder Syrien.“

Von den 614 noch in Peine lebenden Flüchtlingen hätten rund 45 Prozent eine gute Perspektive auf ein Bleiberecht. Unsicher sei die Möglichkeit der Einschätzung bei etwa 34 Prozent, und bei den verbleibenden rund 22 Prozent sei eine freiwillige Ausreise oder gar Abschiebung wahrscheinlich.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hängt der Rückgang laut Kessler „unter anderem damit zusammen, dass zum einen die angekündigten Zuweisungen weitgehend ausblieben und - wie bereits erwähnt - zum anderen verstärkt freiwillige Ausreisen von Flüchtlingen aus dem Balkan zu verzeichnen waren“.

Trotz rückläufiger Zahlen bleibe die Integration der Flüchtlinge mit Bleibe-Perspektive der Hauptansatz in der Peiner Flüchtlingshilfe.

Zur Unterbringung: Die Neuankömmlinge würden weiterhin in die städtischen Flüchtlingsunterkünfte der Stadt Peine im Lehmkuhlenweg und im Unternehmenspark Peine II untergebracht. Um eine schnelle Integration zu ermöglichen, werde versucht, vorrangig Familien in städtische Wohnungen, in Wohnungen der Peiner Heimstätte sowie in Wohnungen von privaten Vermietern weiter unterzubringen. Und die Stadt sieht in der Erlernung der deutschen Sprache einen wichtigen Schritt zur Integration.

Die Sprachförderung der Flüchtlingskinder erfolge in den städtischen Grundschulen in Sprachförderklassen. Weiterhin würden in den Unterbringungen geförderte Sprachmaßnahmen und durch ehrenamtlich tätige Personen Sprachkurse angeboten.

Wer persönlich Flüchtlingen helfen möchte, sendet eine E-Mail an fluechtlinge@stadt-peine.de. Dann werden Hilfsvereine kontaktiert.

Und wer spenden will, überweist Geld auf das Konto der Stadt Peine, IBAN: DE94252500010000100404 bei der Kreissparkasse Peine unter dem Stichwort „Flüchtlingshilfe“.

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