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Kernstadtwehr wurde 2014 insgesamt 252 Mal alarmiert

Peine Kernstadtwehr wurde 2014 insgesamt 252 Mal alarmiert

Peine. 252 Mal gab es im vergangenen Jahr Alarm für die Retter der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine.

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Geehrte und Beförderte der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine gestern Abend bei der Jahresversammlung.

Quelle: pif

An deren Spitze ist Ortsbrandmeister Sven Bössel. Seit Mitte November steht ihm Dirk Tinius als gewählter Stellvertreter zur Seite, nachdem Ralf Kunter aus persönlichen Gründen zurückgetreten war (PAZ berichtete). Freitagabend fand im Schulungsraum der Feuerwehrtechnischen Zentrale die Jahresversammlung statt, in der Bössel und Tinius Bilanz zogen.

70 Feuer löschten die Retter. „Einen Großbrand hatten wir zum Glück nicht“, sagte Bössel. Einen größeren Einsatz hatte es im Oktober beim Autozulieferer Faurecia gegeben. Dort war nach einem technischen Defekt eine Spritzguss-Maschine in Brand geraten. Einen anderen größeren Einsatz hatte es bereits im Januar an der Friedrichstraße gegeben. Dort waren Matratzen in einem Keller in Brand geraten. Die Polizei ermittelte seinerzeit wegen Brandstiftung.

Erneut gab es viele Fehlalarme: 72 Mal wurde die Feuerwehr gerufen, weil Brandmeldeanlagen ausgelöst hatten, ohne dass es brannte, die Anrufer sich geirrt hatten oder die Feuerwehr böswillig alarmierten. Letzterer Fall wurde bei der Polizei angezeigt.

In seinem Tätigkeitsbericht hob Tinius hervor, dass die von der Feuerwehr durch ihren Einsatz geretteten Werte sich auf etwa 17 Millionen Euro beliefen. Gleichzeitig sind Werte von rund vier Millionen Euro bei Bränden zerstört worden.

135 Einsätze hatte die Feuerwehr im Zuge technischer Hilfeleistungen. Dazu zählen Verkehrsunfälle, Wasser- oder Sturmschäden. Häufig müssen die Retter der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt auch auf die Autobahn 2. „Besonders im ersten Halbjahr hatten wir dort auffällig viele Einsätze“, sagte Bössel. Im Mai gab es einen besonders tragischen Unfall. Damals war ein 29-Jähriger aus Hannover mit seinem Transporter nahezu ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren. Während der Rettungsarbeiten starb der Hannoveraner.

Daniel Wurzler berichtete von der Arbeit der Jugendfeuerwehr mit 21 Mitgliedern, die 2014 ein buntes Programm absolviert hatte. Peines Bürgermeister Michael Kessler überbrachte nicht nur die Grußworte des Rates und der Verwaltung, er lobte die Feuerwehr auch als wichtige Institution und die Mitglieder für ihr Engagement.

pif

INFO

Die Ehrungen und Beförderungen

Folgende Ehrungen gab es bei der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine: Das Ehrenzeichen der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen in Gold bekam der Sicherheitsbeauftragte Daniel Ruhland. Bernd Grobe und Manfred Spötter erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen der Stadt Peine in Silber für besondere Verdienste. 40 Jahre aktiv sind Peter Stephan, Stefan Tiedtke und Peter Weber, die dafür das Ehrenzeichen der Stadt Peine in Silber und des Landes Niedersachsen bekamen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Daniel Ruhland mit dem Ehrenzeichen der Stadt Peine ausgezeichnet

Zudem gab es einige Beförderungen bei der Feuerwehr der Kernstadt Peine: Zu Oberlöschmeistern sind Daniel Ruhland, Sascha Spötter und Oliver Wirth ernannt worden. Den Dienstgrad Löschmeister tragen ab sofort Lars Berwar und Jörg Rühle. Zu Hauptfeuerwehrmännern sind Mike Hedderich und Björn Lorentz ernannt worden. Nadine Weber ist nun Oberfeuerwehrfrau.

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